Die harten Sanierungsschritte, die Neo-Eigentümer Signa bei der Möbelhandelskette setzt, sorgen weiterhin für Aufregung. Wie berichtet, werden bis Jahresende vier der derzeit noch 46 Filialen zugesperrt, auch zwei kleinere Logistikzentren werden geschlossen. Zudem kommt es auch in der Zentrale in St. Pölten zu Einschnitten. In Summe sollen 1121 der 5200 Arbeitsplätze verloren gehen. Die Betriebsräte des Unternehmens, Sonja Karner (Kika) sowie Karl Vogl (Leiner), betonen, dass mit der Geschäftsführung bereits über einen Sozialplan verhandelt werde. Auch seitens des Unternehmens hatte es geheißen, dass alle „Maßnahmen so sozial verträglich wie möglich erfolgen“ werden.
118 Kündigungen
Kika/Leiner: So trifft der Personalabbau auch die Steiermark
In der Steiermark bleiben die Standorte von Kika/Leiner zwar erhalten, es wurden aber 118 Kündigungen beim AMS-Frühwarnsystem angemeldet.
© APA/Helmut Fohringer