Am Freitag, dem 2. Jänner, und damit dem ersten Handelstag 2026 ist die Wiener Börse mit neuen Rekorden in das neue Jahr gestartet. Zum Sitzungsende gewann der ATX 0,48 Prozent auf 5.351,75 Punkte. Der heimische Leitindex knackte im Tagesverlauf die neue Rekordmarke von 5.353,27 Zählern. Der breiter gefasste ATX Prime gewann 0,51 Prozent auf 2.658,16 Zähler.
Zu Jahresbeginn stiegen die Aktien von Austriacard Holdings bei geringen Umsätzen um 9,6 Prozent. Die Werte von Frequentis legten um 5,8 Prozent zu. Die Aktien des Ölfeldausrüsters SBO kletterten um 4,2 Prozent. Gut gesucht waren auch Agrana (plus 3,2 Prozent), Zumtobel (plus 2,8 Prozent) sowie Lenzing (plus 2,4 Prozent).
Europas Börsen legen trotz Indikator-Tiefststand zu
Die europäischen Börsen schlossen ebenfalls mit Gewinnen. Stark gefragt waren vor allem Technologiewerte. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 1,02 Prozent auf 5.850,38 Punkte. Der deutsche DAX befestigte sich leicht um 0,20 Prozent auf 24.539,34 Zähler. Der britische FTSE gewann 0,20 Prozent auf 9.951,14 Punkte.
Unternehmensnachrichten gab es am ersten Börsentag des neuen Jahres kaum. Die veröffentlichten Konjunkturdaten wirkten sich nicht merklich aus. Das Arbeits- und Sozialministerium veröffentlichte die weniger erfreulichen Arbeitslosenzahlen für Dezember.
Laut dem von der Agentur S&P ermittelten Einkaufsmanagerindex hat sich die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone weiter verschlechtert. Der Index ist damit auf den tiefsten Stand seit neun Monaten gefallen, teilte S&P mit.
Zu den größten ATX-Verlierern des Tages zählten DO&CO mit einem Minus von 2,2 Prozent sowie CPI Europe mit minus 1,84 Prozent. RBI-Aktien fielen um 1,7 Prozent. Die Werte von Wienerberger sanken um 1,4 Prozent. Semperit gab um 1,3 Prozent nach.