Sie erstreckt sich auf eine Fläche von rund 50.000 Quadratmetern: Auf dem Gelände des türkischen Chemiekonzerns Akkim Kimya entsteht eine sogenannte Epoxidharz-Großanlage, das Investitionsvolumen liegt bei rund 140 Millionen Euro. Eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung spielt auch Know-how aus der Steiermark. Konkret sorgt Kanzler Verfahrenstechnik (KVT) mit Hauptsitz in Graz für „das komplette ‚Process Design Package“, wie betont wird. Dabei geht es also um „das technologische Fundament der Anlage, bestehend aus Stoff- und Energiebilanzen, Verfahrensfließbild, Reaktionsführung, Sicherheitskonzepten und allen prozesskritischen Parametern“, wird seitens des Unternehmens erklärt. Das Umwelttechnik- und Chemieunternehmen verantworte zudem die Planung von sämtlichen Apparaten, Leitungsführungen, Funktionsbeschreibungen und mechanischen Auslegungen. In Summe beträgt das Auftragsvolumen rund 24 Millionen Euro. 50.000 Tonnen Epoxidharz werden jährlich am neuen, mit Grazer Know-how entwickelten Standort in der Türkei hergestellt.