Die für den digitalen Euro nötige europäische Gesetzgebung wird nach Einschätzung von EZB-Direktor Piero Cipollone voraussichtlich bis zum zweiten Quartal des nächsten Jahres verabschiedet sein. Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeite unter dieser Annahme, sagte das Mitglied des sechsköpfigen Führungsteams der Euro-Notenbank am Donnerstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) des EU-Parlaments in Brüssel.
EZB-Direktor
Digitaler Euro kommt: Die nötigen EU-Gesetze sollen 2026 beschlossen werden
Der digitale Euro soll das Euro-Bargeld, also Banknoten und Münzen, in der 20-Länder-Gemeinschaft ergänzen und nicht ersetzen. Bis zu drei Jahre werden für Ausbau der Infrastruktur benötigt.
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