US-Präsident Donald Trump hat Medikamentenherstellern mittelfristig mit Strafzöllen von bis zu 250 Prozent gedroht. „Wir wollen, dass Arzneimittel in unserem Land hergestellt werden“, sagte Trump am Dienstag zur Begründung. Er hatte Druck auf Pharmakonzerne im In- und Ausland gemacht, die Preise in den USA zu senken.
„Wir werden zunächst einen kleinen Zoll auf Arzneimittel erheben, aber in einem Jahr, maximal anderthalb Jahren, wird er auf 150 Prozent steigen und dann auf 250 Prozent“, sagte Trump weiter. Er warf insbesondere der Schweiz vor, „ein Vermögen mit Arzneimitteln zu machen“. Auch in China oder Irland würden Medikamente für die USA hergestellt.
Pfizer, Novartis, Boehringer Ingelheim
Bis zu 250 Prozent Zoll: Trump droht deutschen und Schweizer Pharmakonzernen
US-Präsident Donald Trump macht Druck auf Pharmakonzerne im In- und Ausland, die Preise in den USA deutlich zu senken.
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