Der steirische Maschinen- und Anlagenbauer Andritz AG übernimmt die Salico-Gruppe mit Hauptsitz in Italien und Spanien, einschließlich ihrer Tochtergesellschaften in Großbritannien, den USA und Indien. Das Unternehmen beschäftigt 150 Fachkräfte und erzielt jährlich einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro, wie Andritz in einer Aussendung am Donnerstag mitteilte. Salico sei auf die Planung und Fertigung moderner Adjustageanlagen spezialisiert.

Der Abschluss der Übernahme werde in den kommenden Wochen erwartet, hieß es weiter. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Salico wurde 1978 gegründet, das Produktportfolio ergänze das bestehende Angebot der Andritz AG „im Bereich der Lieferung und Wartung von Adjustageanlagen für verschiedene Güten und sämtliche Größen von Stahl- und Aluminiumband“, wird betont. Das Vertriebs- und Servicenetzwerk von Salico werde „die globale Präsenz von Andritz stärken und weiteres Wachstum im Bereich Adjustage sowie im zugehörigen Servicegeschäft unterstützen“.

„Neues Kapitel in unserer Firmengeschichte“

„Durch die Kombination der Erfahrung von Salico im Bereich aller Standard-Adjustagelinien mit unserem Know-how für Streckbiege- und Vielrollenrichtmaschinen für hochfeste Stähle erweitern wir unser Technologieportfolio und können so ein noch breiteres Spektrum an Kundenanforderungen abdecken“, wird Guido Burgel, Senior Vice President, Metals Processing bei Andritz, in einer Aussendung zitiert. „Diese Akquisition versetzt uns in die Lage, die Endbearbeitung von gewalzten Produkten aus einer Hand zu liefern und unseren Kunden umfassende, innovative Lösungen für den effizienten und zuverlässigen Betrieb von Adjustageanlagen über den gesamten Lebenszyklus hinweg anzubieten.“

José María Gerbolés, CEO der Salico-Gruppe ergänzt: „Dieses neue Kapitel in unserer Firmengeschichte bietet ausgezeichnete Chancen für gemeinsames Wachstum und Weiterentwicklung. Zusammen werden wir unsere Kunden flexibel, schnell, direkt und mit der Stärke der Andritz-Gruppe unterstützen.“

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