Selbstkompetenz, Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz: Das lateinische Wort für „Eignung“ ist in aller Munde. Doch dort, wo es drauf ankommt, fehlt die Kompetenz. „Fehlende Kompetenzen sind kein Randproblem mehr. Sie gefährden das Wachstum von Betrieben“, sagt die Geschäftsführerin der Kärntner Industriellenvereinigung (IV), Claudia Mischensky. Die IV kann diese Warnung belegen. Eine großangelegte Studie hat ergeben, dass fast 80 Prozent der Kärntner Industriebetriebe fehlende Kompetenzen als Wachstumshemmnis sehen. 85 Prozent beobachten eine tiefgreifende Veränderung der Kompetenzanforderungen und haben daher Qualifizierungsdruck. „93 Prozent halten die Entwicklung von Kompetenzen für ein strategisches Kernthema“, ergänzt IV-Projektleiter Wolfgang Pucher, der die Studie durchgeführt hat - nicht nur bei den Chefs, sondern quer durch die Belegschaften.
Brisante IV-Studie
Kompetenzmangel als Wachstumsbremse für die Kärntner Industrie
Nicht nur Fachwissen, auch Teamgeist und Problemlösungsfähigkeit sind gefragt. Eine Studie belegt jetzt, dass fehlende Kompetenzen die Wettbewerbsfähigkeit der Kärntner Industrie bedrohen.
© Eva Gabriel