51,5 Prozent der bei der Volksbefragung am Sonntag abgegebenen Stimmen waren für ein landesgesetzliches Verbot neuer Windkraftanlagen. Die daraufhin von Vize-LH Martin Gruber (ÖVP) angekündigten überparteilichen Gespräche mit Sozialpartnern und Verfassungsdienst der Landesregierung starten am Donnerstag im Spiegelsaal. Ziel dieser Gespräche sei eine „Kärntner Lösung“, so Energiereferent Sebastian Schuschnig (ÖVP). Dem folgte ein Austausch bekannter Positionen entlang der bekannten Linien – Regierungspartien und Sozialpartner gegen ein Verbot, die FPÖ, die die Befragung initiiert hatte, dafür. Sie betonte auch, sich den Volksentscheid nicht „umdeuten“ zu lassen. Ein Kompromiss mit Zustimmung der FPÖ schien also von vornherein vom Tisch.
„Totalverbot nicht umsetzbar“
Politischer Schlagabtausch um Folgen der Windkraft-Volksbefragung
Überparteiliche Gespräche starteten am Donnerstag in Klagenfurt. Positionen von Gegnern und Befürwortern eines Verbotes von Windrädern weiter unversöhnlich, die ÖVP strebt nach einer „Kärntner Lösung“.
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