Exakt 1645 Tage werden seit dem Auffliegen des Skandals um die Commerzialbank Mattersburg gezählt sein, wenn ab Dienstag deren ehemalige Vorständin Franziska Klikovits sowie drei Unternehmer angeklagt sind. Es geht um die Veruntreuung von Bankgeldern, Untreue und betrügerische Krida. Bei der Anklage handelt es sich um einen Teilaspekt des laufenden strafrechtlichen Verfahrens, mit dem die spektakuläre Insolvenz des Sommers 2020 aufgearbeitet wird, die so die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), einen Schaden von zumindest 600 Millionen Euro verursacht haben soll. Die Schadenshöhe der Vorwürfe, die ab Dienstag verhandelt werden, beläuft sich auf insgesamt 70 Millionen Euro.