Eine Konsumentengruppe werde in der Handelsforschung oft übersehen, erklärt Ernst Gittenberger vom Institut für Handel, Absatz und Marketing der Universität Linz – jenes unterste Einkommensviertel der privaten Haushalte, das lediglich über rund 2000 Euro netto im Monat verfügt. Ein erstmaliger „Sonderreport“ des Institutes – aus Anlass des Gedenktages an den Heiligen Martin am 11. November – zeige, dass die Teuerungskrise diese Einkommensschicht „besonders hart getroffen hat und noch immer trifft“, so Gittenberger.
Weniger als 2000 Euro im Monat
Konsumkrise: Geringverdiener „stehen massiv auf der Ausgabenbremse“
Der erstmalige „Sankt-Martins-Report“ des Handelsinstitutes der Uni Linz zeigt, dass sich die Konsumkrise in den unteren Einkommensschichten verfestigt und weiterhin der Sparstift regiert, während bei mittleren und höheren Einkommen Entspannung eintritt.
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