Allgemein haben sich die Lebensmittelpreise wieder stabilisiert, manche Ketten beteuern sogar eine zeitweise leicht deflationäre Preisentwicklung. In die glatte Gegenrichtung schlägt allerdings die Preiskurve bei Butter aus. Diese hat im Handel bereits das Rekordniveau nach dem Kriegs- und Energiepreisschock von vor zwei Jahren erreicht. In Österreich lässt der Butterpreis mittlerweile sogar historische Höchstmarken schmelzen: Derzeit kostet ein Packerl Butter (250 Gramm) von Eigenmarken der Supermarktketten – ob Milfina (Hofer), Clever (Rewe) oder S-Budget (Spar) – bereits einheitliche 2,79 Euro. Und damit rund einen Euro mehr als noch vor einem Jahr.
Preis-Rallye
Warum der Butterpreis alle Rekorde schmelzen lässt
Analyse.
Die Preise vieler Lebensmittel haben sich eingependelt, manche sinken sogar. Doch Butter wird immer teurer, sinkendes Angebot trifft auf hohe Nachfrage. „Kekssaison“ ist aber nicht in Gefahr.
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