Bei der Arbeiterkammer Tirol häufen sich seit geraumer Zeit Anfragen zu Kündigungsschreiben der Tiroler Sparkasse, in denen die Bank darüber informiert, dass variabel verzinste Sparkonten per Ende Oktober aufgelöst werden. „Betroffen sind gerade langjährige Bank-Kunden, die in Jahren der Niedrigzinsphasen bei Sparprodukten, die an den Euribor gebunden waren, praktisch mit Null-Verzinsung leben mussten. Jetzt, da die Zinsen fürs Sparen etwas nach oben gehen, herrscht durchaus berechtigter Ärger“, heißt es bei der AK auf Anfrage von Ö1-Morgenjournals. Auch bei der AK Oberösterreich gab es etliche erboste Anrufe zu dem Thema. Dort heißt es allerdings: „Bei einem Großteil der Fälle ist die Kündigung unserer Meinung nach rechtmäßig, aber in einzelnen Fällen nicht.“ Diese Einzelfälle müssten allerdings ausjudiziert werden. Kundenfeindlich seien sie jedenfalls. In Kärnten gab es ähnlich gelagerte Fälle heuer auch schon.