Trotz Rezession und deutlich gesunkener Wohnbaufinanzierung konnten die 27 selbstständigen regionalen Raiffeisenbanken in Kärnten sowie die RLB Kärnten 2023 gemeinsam mit einem Rekordgewinn abschließen. Die Bilanzsumme kletterte um rund eine viertel Milliarde auf 11,3 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis beträgt 196 Millionen Euro, das EGT stieg um um 143 Prozent auf 140,4 Millionen Euro. Verantwortlich für die Differenz sind schlagend gewordene Ausfälle im Ausmaß von 16 Millionen Euro sowie Risikovorsorgen von 40 Millionen Euro für 2024 und 2025, erklärt RLB-Vorstand Gert Spanz. Neun Millionen Euro zum Ergebnis trägt die 3,5-Prozent-Beteiligung der Kärntner RLB an der RBI in Form einer Dividende zum EGT bei, in diesem Jahr werden es sogar 14,5 Millionen Euro sein.
Dank hoher Zinsen
Kärntner Raiffeisengruppe schließt 2023 mit Rekordergebnis ab
Verschärfung bei Firmenkrediten stehe „entspannte“ Risiko-Entwicklung bei Darlehen an Privatkunden gegenüber. Aus derzeit 27 selbstständigen Raiffeisenbanken werden in diesem Jahr noch 23.
© KK