Seit neun Monaten ist Brigadier Philipp Eder Militärkommandant von Kärnten. Der in Wien und Niederösterreich aufgewachsene ausgewiesene Militärstratege ist „noch besser in Kärnten angekommen als erwartet - familiär, persönlich und auch beruflich ist alles aufgegangen.“ Militärisch sei die neue Aufgabe vielfältig und spannend. Auch, weil die derzeit laufende Bundesheerreform große strukturelle Änderungen für Kärnten bringe. Konkret könnte sich das Bundesheer in Kärnten drei neue Bereiche sichern. So sollen neue Fähigkeiten der „elektronischen Kampfführung“ das Führungsunterstützungsbataillon in Villach stärken. Dabei geht es z.B. um die Störung von Drohnen am Kampffeld – eine solche Einheit werde es neben Villach auch in St. Johann in Pongau geben.
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Kärntens Militärkommandant Philipp Eder über die größte Militärübung seit 20 Jahren, neue Aufgaben für das Bundesheer, Baupläne und die sich verschärfende Sicherheitslage der Zukunft: „Ich bin pessimistisch.“
© Johanna Birnbaum