Der Merkur Campus in der Conrad-von-Hötzendorfstraße in Graz macht aktuell wieder als Kunst-Campus von sich reden. Gezeigt werden bis 28. Mai die grellen Pop-Art-Werke des Voitsberger Künstlers Jan Böhmer. In seiner Ausstellung „Melting into Rawness“ eröffnet er neue Perspektiven auf Persönlichkeit und Ausdruck. Der Weststeirer ist für seine großflächigen Werke und eine freie, figurative Formensprache bekannt. Seine Arbeiten zeichnen sich durch rohe Materialität sowie experimentelle Verfahren aus. Neben klassischer Malerei kommen auch Mixed Media und prozesshafte Ansätze zum Einsatz. In „Melting into Rawness“ geht Böhmer der Frage nach, was sichtbar wird, wenn Menschen aufhören, sich selbst zu filtern.
„Die Ausstellung versteht sich als offener Raum für Begegnung und Austausch, Kunst wird dabei nicht nur als visuelles Objekt, sondern als unmittelbare Erfahrung gedacht“, betont der Künstler selbst. Bei der Eröffnung mit mehr als 100 Gästen hob Merkur-Vorstandsdirektor Markus Spellmeyer die Bedeutung der Förderung regionaler Kunst hervor. Den Merkur Campus stelle man gerne als Raum für Inspiration und Dialog zur Verfügung. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich und noch bis Donnerstag, 28. Mai zu sehen.