Tödlicher Verkehrsunfall Dienstag frühmorgens auf der B64 bei Weiz: Knapp nach fünf Uhr morgens war eine 20-Jährige Autofahrerin in Richtung St. Ruprecht unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache dürften sie bei Straßenkilometer 9,4, ungefähr auf Höhe des Sägewerks Ludwig Heinzl, auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dort kam ein Pkw entgegen. Das Auto wurde von einer 42-Jährigen aus dem Bezirk Weiz gelenkt. Auf dem Beifahrersitz saß ihr Sohn (16). Die Autos prallten frontal zusammen und schlitterten in den Graben. Der 16-Jährige wurde im Fahrzeug, einem Klein-Pkw, eingeklemmt und dabei tödlich verletzt.
Polizei, Rettung, Notarzt und die Feuerwehrleute aus St. Ruprecht, Kühwiesen und Weiz rückten aus. Sie konnten den Jugendlichen nur mehr tot aus dem total beschädigten Fahrzeug bergen. Seine Mutter wurde unbestimmten Grades verletzt. Leicht verletzt wurde auch die 20-Jährige. Sie wurden beide in das LKH Weiz gebracht. Ein Alkoholtest verlief negativ. Die B 64 war im Unfallbereich für etwa zweieinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.
Belastender Einsatz
Geleitet wurde dieser so belastende Einsatz von Leon Christandl, Kommandant der Feuerwehr St. Ruprecht. Die Feuerwehrleute waren schon sieben Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort. „Einige meiner Kameraden kannten das Unfallopfer“, schildert Christandl. Deshalb übernahmen dann zum Teil auch Feuerwehrleute aus Weiz die unmittelbare Bergung des Vestorbenen. „Für einige Feuerwehrleute war es der erste tödliche Unfall. Es wird am Nachmittag auch eine Nachbesprechung geben.“ Da soll der belastende Einsatz falls möglich auch aufgearbeitet werden.