„Ich möchte die Jugend stärken und mit Verena Wagner, die wirklich gut vernetzt ist in den Tieschener Vereinen, haben sie jetzt wieder eine Stimme im Gemeinderat“, erklärt Martin Weber (SPÖ), seit mehr als 20 Jahren Bürgermeister von Tieschen, warum er sich in den kommenden Wochen erstmals zum „Volksbürgermeister“ wählen lässt. Das heißt, mit der Zurücklegung seines Gemeinderatsmandates nach der konstituierenden Sitzung am 22. April, wird er „nur“ noch Bürgermeister sein. Er kann also die Gemeinderatssitzungen leiten, aber nicht mehr an Abstimmungen teilnehmen. Stattdessen soll Verena Wagner nachrücken, die bereits vor der Wahl vor allem Jugendthemen bearbeitete.
Nach Mandatsverlust
Martin Weber wird „Volksbürgermeister“, um Platz für Jugend zu machen
Am 22. April findet in Tieschen erstmals der neue Gemeinderat zusammen. Bürgermeister Martin Weber will künftig sein Mandat im Ortsparlament an Verena Wagner abgeben und als „Volksbürgermeister“ regieren.
© KLZ / Jonas Rettenegger