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Kommt zweites Krematorium?Kampf um Auslastung der einzigen obersteirischen Feuerhalle

Stadt Knittelfeld betreibt Krematorium und hofft auf mehr Auslastung, doch sechs obersteirische Städte überlegen nach zwei gescheiterten Versuchen im Raum Leoben weiter einen Neubau.

Krematoriums-Mitarbeiter Andreas Bucher fährt einen Sarg in den Ofen ein
Krematoriums-Mitarbeiter Andreas Bucher fährt einen Sarg in den Ofen ein © Fröhlich
 

Ab November wird die Stadt Knittelfeld ein eigenes Bestattungsinstitut betreiben. Die "Aura GmbH" entsteht nicht nur als Ersatz für das Traditionsunternehmen Bestattung Jäger, das den Betrieb aufgibt. Bürgermeister Harald Bergmann will mit dem eigenen Institut auch die Auslastung des städtischen Krematoriums auf dem Friedhofsgelände sicherstellen und den Betrieb langfristig absichern. Denn so makaber es klingt: Auch bei der Verbrennung von Verstorbenen geht es ums Geld, der Betrieb des Krematoriums schlägt sich im Stadtbudget positiv nieder.

Kommentare (2)
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jg4186
1
3
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Traurig

Traurig, dass Gemeinden bzw. Bürgermeister so eigensinnig und kleinkariert denken.
Jetzt ist das Krematorium in Knittekfeld nicht ganz ausgelastet - da denkt man an den Bau eines eigenen Krematoriums in der eigenen Gemeinde, oder bringt Särge nach OÖ. Geht's noch?
Ein wenig mehr Zusammenarbeit, ein wenig mehr Blick über den eigenen Horizont hinaus bitte!

Wilhelm Gauster
1
10
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sehr klug

gute Recherche

wer da wohl die meisten Leichen im Keller hat? Da wird wohl noch einiges aufkommen - sogar beim Sterben muss man auf die CO2 Bilanz achten. einmal tot - und nach ÖO und zurück