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Arbeitgeber ärgert sichMitarbeiter 25 Tage in Quarantäne, aber nur 10 krank

Ein Außendienstmitarbeiter aus dem Bezirk Murtal steckte sich mit Corona an. Obwohl er rasch wieder genesen war, durfte er nicht arbeiten - weil der Aufhebungsbescheid der Behörde fehlte.

Nach dem positiven Test hieß es für den Murtaler: bitte warten © (c) APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand (Karl-Josef Hildenbrand)
 

Es waren die wohl 25 längsten Tag im Leben eines Murtaler Außendienstmitarbeiters: Obwohl Harald B. (Name von der Redaktion geändert) seine Corona-Infektion rasch überwunden hatte, musste der Mann fast einen ganzen Monat lang in Quarantäne bleiben. Trotz täglicher Anrufe bei Behörden und dem Gesundheitstelefon 1450 kam kein Aufhebungsbescheid.

Kommentare (3)
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DukeNude
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der Herr GF

soll sich nicht aufblasen. Es ist nunmal so, dass im Moment alles überlastet ist. Was, wenn der Mitarbeiter sich den Haxn bricht? Noch schlimmer! Wo rennt er dann hin? Oder alles wird husch pfusch gemacht, der Mitarbeiter geht zu früh wieder arbeiten und steckt alle Kollegen an? Dann kann er ganz zusperren. Gott sei Dank hab ich Chefs mit Hirn.

Haheande
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Bescheid anders ausstellen

Wenn man den Bescheid sofort mit einem Datum das dem Ende der Quarantäne entspricht ausstellt würde hier wohl viel Bürokratismus und unnötige Arbeit erspart werden. Ausserdem weiß der Betroffene wann er wieder "hinaus" darf. Da sollen die Juristen sich was einfallen lassen. Wie in der Steiermark üblich, klingt so als ob das in anderen Bundesländern nicht der Fall ist. Das wäre allerdings eigenartig und bedürfte einer Erklärung

9956ebjo
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Haheande

In Kärnten ist auf jedem Bescheid auch ein Aufhebedatum.

dafür bekommst da halt dann mehr Bescheide, weil sich die Quarantäne ändern kann. Ist also vermutlich auch nicht effizienter.