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Für Lkw-FahrverbotTrieben bis Köflach: Demonstrationen und Straßensperren am 21. Oktober

Bürgermeistern reicht es: Um ihrer Forderung nach einer Tonnagebeschränkung für Lkw Nachdruck zu verleihen, findet nächste Woche eine mehrere Gemeinden umfassende Protestaktion statt.

Der Lkw-Verkehr über den Triebener Tauern und über das Gaberl ist den Bürgermeistern ein Dorn im Auge © Sarah Ruckhofer
 

Seit Jahren, teilweise sogar seit Jahrzehnten, kämpfen Bürgermeister aus dem Ennstal, aus dem Murtal und aus der Weststeiermark für Lkw-Fahrverbote. Die Straße von Trieben kommend über Hohentauern durch das Pölstal bis Weißkirchen und von dort über das Gaberl bis nach Köflach ist eine beliebte Ausweichstrecke für Mautflüchtlinge, trotz vieler Versuche gibt es bislang keine Tonnagebeschränkung für den Schwerverkehr. "Die Straße beinhaltet zwei gefährliche Passübergänge, sie ist nicht für einen Transitverkehr geeignet", sagt etwa Hohentauerns Bürgermeister Heinz Wilding. Erst vor wenigen Wochen kam von Verkehrslandesrat Anton Lang eine Absage für eine Beschränkung - es würden nicht genügend Lkw fahren, auch das Gefahrenpotenzial sei nicht erhöht. Wilding ist darüber schockiert: "Zurzeit donnern zu bestimmten Tageszeiten mehr Sattelzüge durch den kleinen Ort Hohentauern als Personenkraftwagen." Dieser Zustand sei "unerträglich": "Nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung ist massiv beeinträchtigt, wirtschaftlich wird den Tourismusbetrieben enorm geschadet."

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Letti22
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H

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tannenbaum
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Ganz einfache Lösung!

Jeder LKW über 7 Tonnen sollte generell kilometerabhängig Straßenmaut bezahlen. Egal ob Autobahn oder sonst wo. Ausgenommen Fahrten im Umkreis von hundert km des jeweiligen Firmenstandortes. Das müsste mit geeigneten GPS - Geräten problemlos möglich sein Dann wäre Mautflüchten kontraproduktiv.

wedef1
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Das Land blockiert

Die Landesregierung hätte schon längst ein LKW Fahrverbot verhängen können. Im Ennstal hat es die BH durchgezogen. Die Grünen haben in Frühjahr einen diesbezüglichen Antrag für Gaberl und Hohentauern eingebracht, der von VP und SP niedergestimmt wurde.

KarlZoech
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Dieser Protestaktion wird wohl jede(r) viel Erfolg wünschen!

Tatsache ist, der von den Mautflüchtlingen verursachte Schwerverkehr muss weg! Gaberl und B114 sind nicht geeignet, mehr als den Ziel- und Quellverkehr aufzunehmen!

PS. Unter Minister Leichtfried gab es den Vorschlag, eine Bestimmung in die StVO aufzunehmen, dass der Schwerverkehr verpflichtet wird, auf Autobahnen und Schnellstraßen zu fahren, und zwar auch dann, wenn sich damit - zumutbare - längere Strecken ergeben; dazu hat man ja Autobahnen und Schnellstraßen auch gebaut. Es sollte doch kein Problem für unsere derzeitige Regierung sein, dies zu beschließen!