Der schnellste Weg vom Murtal nach Trieben und umgekehrt führt über die B 114, über den Triebener Tauern. Das wissen nicht nur Einheimische, auch Frächter aus ganz Europa kennen die kurvige Passstraße. Seit Jahrzehnten bemühen sich Lokal- und Landespolitiker fast aller Parteien zur Abschreckung von Mautflüchtlingen um eine Tonnagebeschränkung.
In der schier endlosen Causa setzte Verkehrslandesrat Anton Lang vergangene Woche einen vorläufigen Schlusspunkt: In einer Anfragebeantwortung an die Grünen heißt es, ein Fahrverbot sei nicht möglich, da im Vergleich mit der Ennstaler Bundesstraße B 320 die Zahl der Lkw am Triebener Tauern „deutlich unterdurchschnittlich“ sei. Die Unfallgefahr sei durch den Schwerverkehr „nicht erhöht“, es brauche eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (die zuvor im Bund allerdings scheiterte, wir berichteten).
Zu wenig Lkw?
Triebener Tauern: „Wir fühlen uns verschaukelt“
Für ein Lkw-Fahrverbot über den Triebener reicht laut Land Steiermark das Verkehrsaufkommen nicht aus. Politiker laufen dagegen Sturm. Eine Rundfahrt am Tauern.
© Sarah Ruckhofer