Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Nach Wolfsattacken"Wenn Schafe auf grausame Weise gerissen werden, stört das anscheinend niemanden“

Nahe Siedlung in Spielberg-Lind wurden Schafe getötet. DNA beweist, es war ein Wolf. Vorfall auch in Gaishorn.

Drei Schafe aus dieser Herde wurden gerissen, ein Lamm wurde tot aufgefunden
Drei Schafe aus dieser Herde wurden gerissen, auch ein Reh wurde Opfer eines Wolfes © KK
 

In der Nacht von 23. auf 24. April wurden im Spielberger Ortsteil Lind drei Schafe und ein Reh getötet. Der Fall erregte Aufsehen, weil sich der Vorfall in der Nähe einer Siedlung abgespielt hat. Wie berichtet, war beim getöteten Reh nach DNA-Proben relativ rasch klar: Es wurde das Opfer eines Wolfes. Bei den Schafen konnte zunächst nur eine Fuchs-DNA festgestellt werden, doch vor wenigen Tagen bestätigte ein Gutachten, dass es auch in diesem Fall ein Wolf war.
„Ich bin froh, jetzt Gewissheit zu haben“, sagt der Landwirt Josef Deutinger, dessen braune Bergschafe der Wolf getötet hat.

Kommentare (7)

Kommentieren
Haheande
7
27
Lesenswert?

Daumen runter

Jene die hier den Daumen nach unten posten lade ich gerne ein sich einmal für eine gewisse Zeit in eine Wolfsgegend - es gibt in Europa ja genügend Platz für Wölfe und er ist nicht vom aussterben bedroht - zu geben und mit der dortigen Bevölkerung zu sprechen...vielleicht versteht ja der eine oder andere dann warum wir keinen Platz mehr für Wölfe haben. Aber spätestens wenn ein Wolf einen Hund beim Spazierengehen reißt, werden sich die Meinungen schlagartig ändern....

Haheande
8
42
Lesenswert?

Untragbar

Leider ist der Lebensraum für den Wolf nicht mehr gegeben. Ein Wiederansiedeln ist Tierquälerei für die Nutztiere, aber auch für den Wolf!

MoritzderKater
7
28
Lesenswert?

Genauso sehe ich das auch

Schade um die Schafe und nur das Einzäunen könnte Abhilfe schaffen.
Die Kehrseite der Medaille ist aber, der MENSCH ist schuld daran, dass die Wildtiere nicht mehr IHR Leben leben können, weil er ihnen permanent den Platz streitig macht.

Sam125
3
17
Lesenswert?

Eine Wiederansiedelung des Wolfes, ist NUR für die Nutztiere eine Quälerei,

denn der Wolf lebt hier bei uns im "Wolfsschlataffenland"! Denn wenn er in die eingezäunten Weiden eindringt reißt er auf grausamste vielmehr Tiere wie er überhaupt zum Leben braucht und er nimmt dabei keine Rücksicht auf trächtige Muttertie, oder auf Jungtiere! Viele Tiere bleiben schwer verletzt liegen und verenden qualvoll! Und noch was, bei diesem "Warenüberangebot",wird aus einem kleinen Wolfsrudel,ganz schnell eine "Wolfsgroßfamilie", und diese Familie teilt sich dann wieder zu vielen Rudeln,da das Nahrungsangebot ja nicht versiegt und die Nutztiere,auch wenn man sie schützt keine Chance haben! Aber wir können ja unsere Tiere wieder wie früher in die Ställe sperren und statt mit guten Gras,mit Soja und dergleichen füttern um unsere Nutztiere so vorm Wolf zu schützen! Und unsere Almweiden lassen wie einfach verkommen!

pesosope
13
8
Lesenswert?

Es ist natürlich ein ungeheurer Skandal,

dass ein angestammtes Raubtier ein anderes Tier zum Überleben reisst. Natürlich hat der Wolf das nur aus Spaß gemacht und die Schafe bzw. der Halter haben mit Sicherheit auch nie und in keinster Weise das Revier des Wolfes beeinträchtigt. Ja mei, da müssen wir halt den Unruhestifter zum Abschluß freigeben, damit sich möglichst viele Mittagessen für den Menschen ansammeln können. Hoffentlich kommt kein Stärkerer, der das Revier des Landwirt übernehmen möchte, denn dann müssen wir ja wieder den Schwächeren ausrotten.

jdeutinger
2
3
Lesenswert?

Lebensmittel

Gut, überlassen wir also dem Wolf einfach den Lebensraum den er braucht, geben die Nutztierhaltung auf und wir importieren unsere „Mittagessen“ aus Regionen der Welt wo es keine Raubtiere gibt. Oder wir grasen die Almen selber ab.
Der Wolf ist derzeit der, der Reviere übernimmt die er bisher nicht hatte und wir schauen ihm dabei tatenlos zu und werden uns irgendwann wundern wo unsere schöne, über Jahrhunderte gepflegte Kulturlandschaft hingekommen ist.

oekoLogisch
3
10
Lesenswert?

@pesosope

Von was ernährst du dich? Und kennst du den Unterschied zwischen Kulturlandschaft und Naturlandschaft? Da kann ich dich aufklären: Naturlandschaft wurde seid der letzten Eiszeit von keinem Menschen bewirtschaftet, davon gibt es nur nicht ganz 500 ha in Österreich, der Urwald (Rothwald) in NÖ. Naturlandschaft wäre der Lebensraum des Wolfes, davon gibt es genug in der Tundra etc. Nicht umsonst wurde er in der Kulturlandschaft ausgerottet.