„Ich nehme an, das wird ein kurzer Auftritt für Sie“, sagt Gerichtsvorsteherin Helene Sammt zur geladenen Niederländisch-Dolmetscherin. Der Sachbeschädigung und des versuchten Diebstahls angeklagt ist ein Niederländer, der am Red Bull Ring betrunken zwei Blumentöpfe geplündert und sich kurzerhand einen E-Scooter „ausgeborgt“ haben soll. Der Mann erscheint nicht, der Zeuge wird entlassen, die Hauptverhandlung vertagt. „Wenn ich jemand aus dem Ausland lade, kommen diejenigen meist verlässlich nicht“, erklärt Sammt den anwesenden Zuhörerinnen.
Schauplatz Bezirksgericht
„Um wos geht‘s überhaupt?“ – Ringen um Daten und Erinnerung im Zeugenstand
Fälle von Betrug, Sachbeschädigung und Körperverletzung wurden am Judenburger Bezirksgericht von Gerichtsvorsteherin Helene Sammt verhandelt.
© KLZ / Maria Steinwender