In Grazer AltstadtschutzzoneBaubehörde stoppt Villen-Abbruch, den sie selbst bewilligt hat

Villa am Rilkeweg 22 rutschte in letzter Sekunden in Erweiterung der Altstadtschutzzone. Behörde bewilligte trotzdem den Abbruch und stoppte ihn jetzt. Vorerst.

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Die Türmchen-Villa könnte vor dem Abbruch stehen.
Die Türmchen-Villa könnte vor dem Abbruch stehen. © KK
 

Der Eigentümer und Bauträger Wohnraumwerk, nennt die Situation „skurril“, Anrainer der Türmchen-Villa am Rilkeweg 22 wittern ein Behördenversagen. Es ist Feuer am Dach in der – gerade erweiterten – Altstadtschutzzone.

Kommentare (6)
Morioka
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Die Geschichte erinnert an das Kommodhaus

Wenn es bei Zahad Hadid's Design-Verbrechen geklappt hat, wenn auch dafür viel Zeit und Geld aufgewendet werden musste, um diesen abgrundtief hässlichen Verhau realisieren zu dürfen, wird sich für 'Wohnraumwerk' doch auch ein gangbarer Weg finden lassen, ihre 08/15 Klötze in die Landschaft zu setzen - wo dereinst eine Villa stand ... Die nötigen finanziellen Mittel und willigen Empfänger werden sich doch finden lassen, oder?

Guccighost
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Für was brauchen wir ein Denkmalamt

wenn man abreissen darf?

Schod
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Grausligen Bauten

Diese Bauträger die dann solche wirklich grausligen bauten hinstellen, gehört mal das Handwerk gelegt. Alle schauen gleich aus und die wunderschönen alten gebäude müssen weichen. Das gehört echt gestoppt. Also ich kann diese Häuser schon net mehr sehen (Kohlbacher & co).
Wieso muss Graz schön langsam so einen Einheitsbrei von Gebäuden haben. Graz war mal wirklich sehr schön, aber nun wird es immer schiacher. Schade, schade, schade. Und wieder gehts nur wieder ums Geld. Die alten Gebäude zu renovieren is ja viel zu teuer, aber diese Schachteln sind schlimm.

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Wie kann die Baubehörde etwas stoppen, das sie selbst per Gesetz erlaubt hat?

Entweder ist ein Bescheid mit einer Frist versehen oder das Gesetz müsste komplett geändert werden und selbst da muss eine Frist eingehalten werden. Ich kann mir also (nicht) vorstellen, dass die Behörde so dämlich ist und gleich den nächsten Gesetzesbruch begeht, denn entweder war/ist der erste Bescheid nicht rechtmäßig oder der Zweite

der alte M.
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Es wäre höchste Zeit,

die Machenschaften diverser Bauträger zu durchleuchten. Anscheinend haben da so manche von denen einen „sehr guten“ Draht zu den entsprechenden Stellen. Gerade dieser Fall legt schon den Verdacht nahe, dass ganz gehörig „gemauschelt“ wurde. Eigenartigerweise setzen sich in Graz fast immer die Bauträger durch. Nicht nur am Ruckerlberg (dort ist die Situation aber am krassesten), auch in Eggenberg, Geidorf etc. Vor allem der im Artikel genannte Bauträger tut sich hier besonders hervor. Diese Zustände sollten dringend hinterfragt und eventuelle Malversationen und Verflechtungen aufgeklärt werden.

HoellerP
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....

100% d'accord