Die "tiefschwarze Holding Graz" (wir berichteten) ruft die Opposition auf den Plan. „Die Personalpolitik der ÖVP im Rathaus grenzt an Postenschacher. Sie hat bei der Gemeinderatswahl 38 Prozent erreicht, bei der Postenvergabe nähert sich ihr Einfluss aber der 90-Prozent-Marke.“, kritisiert KPÖ-Stadträtin Elke Kahr. Das sei auch Folge der Ausgliederungen von Gesellschaften, die damit der Kontrolle des Gemeinderats entzogen seien. Kahr fordert „objektive Kriterien und eine politikfreie Hearingskommission“ für Postenbesetzungen.
"Postenschacher"-Vorwurf
Nagl: "Auch Nachbaur muss sich einem Hearing unterziehen!"
KPÖ ätzt über Nagl-ÖVP: "38 Prozent bei der Wahl, 90 Prozent der Posten". Die gesamte Opposition drängt auf mehr Transparenz und volle Objektivierung bei Besetzung von Spitzenjobs im Haus Graz. Nagl selbst weist die Vorwürfe zurück und sagt zu: Nachbaur müsse sich auch einem Hearing stellen.
© Juergen Fuchs