Zugegeben, die leeren Regale befinden sich „erst“ im dritten Stock und dort ganz hinten an der Wand. Dennoch sind sie manchen Kunden beim Flanieren durch das Traditionskaufhaus Kastner&Öhler schon aufgefallen.

Auf Nachfrage der Kleinen Zeitung bestätigt K&Ö-Vorstand Martin Wäg, dass diese Fläche aufgrund des Insolvenzverfahrens des deutschen Schuhhändlers Görtz leer sei – bloß vorübergehend, wie er betont: Weil sich dieser Abschied schon abzeichnete, habe man längst Schritte für einen Neustart in die Wege geleitet.

Sobald mit der Masseverwalterin eine Einigung erzielt sei, „werden wir diese Fläche bis Weihnachten zunächst provisorisch bespielen. Ab dem Frühjahr aber werden wir dort selbst eine Abteilung für Damen- und Herrenschuhe betreiben“, so Wäg.