„Es war letzten Sommer auf der Terrasse unerträglich“, erzählt Cordula Barmüller. Gemeinsam mit Erwin Wieser, bei dem im Gesundheitsamt der Stadt Graz die Fäden in Sachen Bekämpfung der Tigermücke zusammenlaufen, nimmt sie im Garten ihres Hauses im Bezirk-Straßgang ihre Regentonne in Augenschein. Mit einem Netz deckt die Grazerin seit Kurzem die Tonne ab. Ein „Daumen hoch“ gibt es dafür vom Experten, legen die aus Asien eingeschleppten Insekten, die sich seit 2021 in Graz immer weiter ausbreiten, doch bevorzugt ihre Eier am Rand von ungeschützten Tonnen ab. Wie zum Fototermin bestellt, lässt sich die erste auffällig schwarz-weiß gezeichnete Mücke auf Wiesers Handrücken nieder.