Der Klimawandel bringt Jahr für Jahr auch neue Tierarten in die Steiermark. Das wird vor allem dann problematisch, wenn sie in den immer milder werdenden Wintern hierzulande dauerhaft überleben, wie Johannes Gepp, Präsident des Naturschutzbundes Steiermark, betont. Jüngstes Beispiel: die Ägyptische Wanderheuschrecke, die vor einigen Wochen in Graz-Straßgang entdeckt wurde. „Sie fliegt zwar im Mittelmeerraum weit herum, wird zu uns aber eher mit Gemüse eingeschleppt“, betont der Experte. Diese Tiere fühlen sich in der Regel bei sommerlichen Temperaturen wohl.
Spinnen, Wanzen, Heuschrecken
Welche Tiere den Steirern derzeit bis in die Wohnungen folgen
Die eingeschleppten und eingewanderten Arten werden immer mehr – in der Regel sind die Tiere ungefährlich. Und trotzdem ungewöhnlich. Derzeit suchen viele Schutz vor dem Winter.
© Naturschutzbund/Gerd Kupper