Es hört sich ein wenig nach Science Fiction an, ist aber ein Versuch, einer Plage Herr zu werden, die manchen Gartenbesitzern in Graz mittlerweile den Aufenthalt im Freien unmöglich macht: Die Stadt möchte die weitere Ausbreitung der asiatischen Tigermücke eindämmen und setzt dabei auf Hightech – und auf sterilisierte Tigermückenmännchen. „Die sterilen Männchen paaren sich mit den Weibchen, es kommt aber zu keiner Reproduktion, wir hoffen, dass auf diese Weise ganze Generationen ausfallen“, erklärt Eva Winter, Leiterin des Grazer Gesundheitsamts. Noch ungewöhnlicher ist der Kooperationspartner, mit dem man das in Form eines Pilotprojekts heuer erproben möchte: Es ist die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA).