Sie müssten eigentlich aus der Luft gut zu sehen sein – jene massiven Gräben, die sich durch Hart bei Graz ziehen. Denn in der 5400-Einwohner-Gemeinde im Grazer Umland gibt es zwischen den Chefs der Parteien nicht bloß inhaltliche Differenzen, sondern auch zwischenmenschliche Abneigungen. Jedenfalls in eine Richtung: Jakob Frey, als Chef der „gelben“ Bürgerliste zuletzt auch Ortschef in Hart, findet keinen Partner für den neuen Gemeinderat – diese „politische Blockade“ prangerte er am Dienstag gar öffentlich an. Tatsächlich wird er unisono auch nach der für ihn siegreichen Gemeinderatswahl am 23. März abgelehnt.
Hart bei Graz
„Reine Rufmordkampagne“: Bürgermeister hat sogar seinen Rücktritt angeboten
In Hart bei Graz findet die Bürgerliste unter Jakob Frey trotz Wahlsiegs keinen Koalitionspartner. Diese „politische Blockade“ prangerte der Bürgermeister nun gar öffentlich an.
© Jürgen Fuchs