Ein Wohnhaus wurde am Freitagabend zum Raub der Flammen. In Mitterberg-St. Martin wurden die Einsatzkräfte gegen 18.40 Uhr zu einem Wohnhausbrand gerufen. Der Brand dürfte vom Carport ausgegangen sein.
Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, versuchte der 59-jährige Ehemann der Hausbesitzerin den Brand mithilfe eines Feuerlöschers und eines Gartenschlauchs in Schach zu halten. Dies gelang ihm aber nicht, da der Brand durch den Wind immer weiter angefacht wurde und sich rasch auf das Wohnhaus ausbreitete.
14-Jähriger klagte über Atembeschwerden
Der 59-Jährige wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins LKH-Rottenmann-Bad-Aussee gebracht. Der 14-jährige Sohn, der sich als der Brand ausbrach im Wohnhaus befand, wurde vor Ort von einem Arzt wegen Atembeschwerden erstversorgt.
Brandursache noch unklar
Die genaue Brandursache ist noch unklar, sie ist laut Polizei Gegenstand laufender Ermittlungen. Im Einsatz standen insgesamt sieben Freiwillige Feuerwehren mit rund 100 Kräften. Um 3 Uhr Früh wurde die Polizei informiert, dass der Brand vollständig gelöscht werden konnte.