„Also, eigentlich verkauf‘ ich schon lieber Sprit“, gibt Tom Legat von der „Kalten Ente“ in der Sparbersbachgasse zu. Die Wirkung des Alkohols gehöre zum Bar-Erlebnis einfach dazu. Tatsächlich ist es eine ziemlich ungewohnte Situation, die schummrige Bar nach einer Stunde Plausch am Tresen völlig nüchtern zu verlassen – und das nach spannenden Drinks, die es geschmacklich definitiv an nichts vermissen ließen. In der „Ente“ hat man das Alk-freie Angebot auf der Karte gerade auf sechs „unschuldige“ Drinks aufgestockt, sie tragen augenzwinkernd die Namen bekannter Verbrecher. So wird Serienmörder Pedro López, auch „Monster der Anden“ genannt, zum Namensträger einer feinen Kreation aus Lebkuchen-Sirup, hausgemachtem Ginger Beer und Creole Bitters, serviert mit einer Austernmuschel mit blauen Kugeln aus der Molekularküche.