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Wirbel im GemeinderatVP-Eklat: Eigener Vize zeigt Premstättens Ortschef beim Staatsanwalt an

Premstättens VP-Vize, der vor Abwahl steht, erhebt schwere Vorwürfe: Der Bürgermeister profitiere bei Gemeindeaufträgen an einen Baukonzern als Unternehmer von Gegengeschäften.

Premstättens Ortschef Scherbinek ist mit massive Vorwürfe durch den parteieigenen Vize-Bürgermeister konfrontiert.
Premstättens Ortschef Scherbinek ist mit massive Vorwürfe durch den parteieigenen Vize-Bürgermeister konfrontiert. © Juergen Fuchs
 

Der Sprengstoff steckte im zweiten Tagesordnungspunkt in Premstättens Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Eigentlich – so die Sicht der Bürgermeisterfraktion ÖVP – Team Anton „Burli“ Scherbinek gehe es nur um die Weichenstellung für die mittelfristig anstehende Bürgermeister-Übergabe. Ortschef Scherbinek: „Wir wollen uns verjüngen, Matthias Pokorn zum Vizebürgermeister machen, der mir als Nummer eins folgen soll.“

Kommentare (3)
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Lamax2
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Ein wachsames Auge ist immer gut,....

...nicht alle Vergaben an Firmen im Umkreis sind von vornherein schlecht und korrupt. Sie können sogar sehr viel für die ansässigen Menschen bringen und im Schadensfall hat man den Verursacher gleich bei der Hand. Ichhaltenichts von Vergaben nach "Schottland", wo man im Falle eines Schadens dann auf den Kosten sitzen bleibt.

alsoalso
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Zustände

Ohne dass ich mich dort in Premstätten auskenne, kann man annehmen, dass dort besondere Zustände herrschen. Wenn der Bürgermeister den eigenen Vizebürgermeister und ÖVP-Parteiobmann absetzen will, sind das nur Rauchzeichen.

zyni
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Hoffe für den Vize,

dass Substrat dahinter steht. Die Vorwürfe sind schon massiv.
Der Bomerang wäre wohl ebenso heftig.
Vielleicht ist die Porr einfach nur tüchtig und läßt am Heimmarkt nichts dem Zufall.