Aus der Impfstraße wurde das Ankunftszentrum: Vor genau vier Wochen nahm die Halle D der Grazer Messe ihre Funktion als erste Anlaufstelle für die aus dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen in der Steiermark auf. Nachdem der erste große Andrang mit einigen Anlaufschwierigkeiten gemeistert wurde, herrscht dort mittlerweile ruhiger Routinebetrieb. Die Arbeitsabläufe sind eingespielt, neben den Behördenvertretern kümmern sich Rotes Kreuz und die Caritas um die Ankommenden. Eine "sehr starke Synergie zwischen dem Land Steiermark und den Hilfs- und Einsatzorganisationen", sieht Europalandesrat Christopher Drexler (ÖVP) in der Abwicklung, Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ) hebt das unbürokratische "One-Stop-Shop-Prinzip" des Ankunftszentrums hervor.
Flucht aus der Ukraine
Fast 6000 Vertriebene in den ersten vier Wochen erfasst
Ankunftszentrum in Grazer Messe passt Betriebszeiten an geringeren Bedarf an. Rund 700 Flüchtlingskinder besuchen steirische Schulen.
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