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Impftermine wackelnSteiermark impft noch AstraZenca, kaum Abmeldungen bei Lehrern

Deutschland, Frankreich und Italien setzen die Verwendung von AstraZeneca aus. Dem folgte das Nationale Impfgremium Österreich vorerst nicht. Sollte es doch dazu kommen, könnten die Lehrer-Impfungen am Wochenende ausfallen. Auch die Impfungen für über 65-Jährige im April werden im Fall des Falles schwierig.

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© Markus Traussnig
 

Die Diskussion rund um AstraZenca reißt nicht ab. Nicht zuletzt, weil in der Vorwoche neben einem Todesfall am Klinikum Zwettl auch zwei Lungenembolien in Graz und Zwettl bekannt wurden. Die betroffenen Frauen hatten die Erkrankungen Tage nach der Spritze bekommen - ob ein Zusammenhang zwischen dem Serum und dem Todesfall oder der Lungenembolien besteht, ist noch unklar. Doch aus anderen Ländern wurden zuletzt ähnliche Vorfälle bekannt.

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Zwickts_mi
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An die Redaktion, bitte um Rückfrage bei Herrn Koren

Weshalb wird in der Steiermark die Empfehlung des Nationalen Impfgremiums zur Priorisierung von COVID-19-Impfungen nicht eingehalten?

Vorausgesetzt, dass allen Personen über 65 Jahren zeitnah eine Impfung angeboten wird,
können folgende Personengruppen parallel geimpft werden:
• Enge Kontaktpersonen von Schwangeren wegen des potentiell schweren
Krankheitsverlaufes bei Schwangeren
• Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie III und IV (siehe Tabelle 3 der
Priorisierung des Nationalen Impfgremiums)
• Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderbetreuungseinrichtungen

Weshalb setzen sich die steirischen Impfkoordinatoren darüber hinweg?

Lehrer oder Kontaktpersonen von Schwangeren vor Ü65 zu impfen ist eindeutig rechtswidrig!

voit60
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Warum besteht keine Möglichkeit

sich für ausgefallene Impfberechtige der vergangenen und nächsten Tagen sich für eine Impfung zu melden. Betrifft mich nicht da ich schon glücklich geimpft bin

Hausschuh
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Bitte Kleine Zeitung

Erklaere uns bitte, warum die Steiermark seit Tagen bei 10,xy Impfungen auf 100.000 Einwohner steht.
Was ist da bitte los ?

Vielleicht kann der Herr Impfkoordinator erklären, was er tut ?

KleineZeitung
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Impfung in der Steiermark?

Das Land Steiermark hat vergangenes Wochenende die Angehörigen von Schwangeren geimpft und wird ab Freitag pädagogisches wie nicht-pädagogisches Personal von Schulen und Kindergärten impfen. Dafür werden etwa 17.000 Dosen benötigt, die im Rahmen größerer Impfaktionen verwendet werden. Um diese Personengruppen möglichst rasch und auf einmal durchimpfen zu können, hat das Land in den letzten Tagen deutlich weniger Serum verwendet, sondern den Impfstoff für die beiden Impfaktionen für letztes und dieses Wochenende aufgespart. Die Zahl im Dashboard sollte sich also nach dem Wochenende spürbar erhöhen, wie man uns seitens des Landes erklärt hat.

elloco1970
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Perfekt

--------genau liebe Redakteure----------erwarte mir mehr Recherche ist ja manchmal zum fremdschämen........

hfg
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Wenn ein renommiertes

deutsches Paul Ehrlich Institut Daten von 7 Fällen von Blutgerinnseln in Deutschland nach der Impfung mit AstraZeneca hat und normalerweise nur 1 Fall auftreten würde, daraufhin wie in vielen anderen Ländern die Impfungen aus Vorsicht aussetzt, hat das seinen Grund. Warum man in Österreich das anders sieht und die Impfungen mit AstraZeneca nicht vorsichtiger Weise aussetzt ist zumindest mir nich erklärbar. Die zuständige Verantwortliche aus dem Gesundheitsministerium erklärt-Österreich wartet noch auf Daten. Kurios das erst Fälle auftreten müssen damit man eventuell auch Vorsicht walten lässt.

Zwickts_mi
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Weshalb wird in der Steiermark die Empfehlung des Nationalen Impfgremiums zur Priorisierung von COVID-19-Impfungen nicht eingehalten?

Weshalb setzen sich die steirischen Impfkoordinatoren darüber hinweg?

Dort ist eindeutig geregelt, dass

2.Priorität Hoch
• Personen mit Vorerkrankungen 3 und besonders hohem Risiko (siehe Tabelle 2) und deren engste Kontaktpersonen, besonders, wenn institutionell betreut sowie in diesen Einrichtungen tätige Personen
• Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie II (siehe Tabelle 3)
• Personal in der mobilen Pflege, Betreuung und Krankenpflege und 24-h Pflege
• Personen im Alter von 75-79 Jahren

3.Priorität Erhöht
• Personen im Alter von 70-74 Jahren
• Personen mit Vorerkrankungen4 mit erhöhtem Risiko (siehe Tabelle 2) und deren engste Kontaktpersonen, Betreuungspersonal inkl. persönliche Assistentinnen und Assistenten
• Enge Kontaktpersonen von Schwangeren wegen des schweren Krankheitsverlaufes bei Schwangeren

und erst dann die Lehrer in

4.Priorität Moderat erhöht
• Personen im Alter von 65-69 Jahren
• Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie IV (siehe Tabelle 3)
• Gesamtes Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderbetreuungseinrichtungen (wie z.B. Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen, Lehrerinnen und Lehrer, etc.)

WESHALB WIRD DAS IN DER STEIERMARK NICHT IN DIESER FORM UMGESETZT?

lexi
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Umsetzung

Wird wohl umgesetzt werden müssen, in Erlass von heute steht:

"Sehr geehrte Landeshauptleute!

...

Die diesem Erlass beigelegte aktualisierte Version des COVID-19 Impfplans stellt die
verbindliche Leitlinie für die impfenden Stellen in Österreich dar. Bei Änderung der
Gegebenheiten wird eine entsprechende Aktualisierung vorgenommen werden. Bei der
Verimpfung des vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffes ist die im Impfplan
festgelegte Vorgehensweise zu befolgen. Dabei ist insbesondere auf die vorgegebene
vorrangige Verimpfung nach Alter und Hochrisikogruppen zu achten.

...

Es wird ersucht, diesen Erlass an die zuständigen Stellen weiterzuleiten und seine
Einhaltung zu überwachen."

Wird halt ein wenig dauern bis das an Herrn Koren weitergeleitetet würde.

lexi
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Veraltete Version

Der aktuelle Plan vom 12.3. hat nur mehr 3 Phasen. In Phase 2 sind Risikopersonen mit Covid Attest und Ü65 und auch Lehrer - aber nur wenn allen Ü65 zeitnah geimpft werden.

Ich habe das Dokument verlinkt, mein Post wird aber nicht veröffentlicht.

Zwickts_mi
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Sorry - aber jetzt die aktuelle Version vom 12.03.

Die Priorisierung in Phase 2 erfolgt nach Alter und gesundheitlichen Risiken, beginnend
mit der Gruppe der älteren Personen und Personen mit hohen gesundheitlichen Risiken,
sowie Ansteckungsrisiko. Zusätzlich zu den in Phase 1 genannten Gruppen betrifft dies
folgende Gruppen, bei denen von einem erhöhten Risiko für einen schweren
Krankheitsverlauf ausgegangen wird, insbesondere:
• Personen im Alter von 65 bis 79 Jahren abgestuft nach Alter und gesundheitlichen
Risiken
• Personen unter 65 Jahren mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko gemäß der COVID19-Risikogruppe-Verordnung
Personen in 24h-Betreuung sowie deren Betreuungspersonen
Vorausgesetzt, dass allen Personen über 65 Jahren zeitnah eine Impfung angeboten wird,
können folgende Personengruppen parallel geimpft werden:
• Enge Kontaktpersonen von Schwangeren wegen des potentiell schweren
Krankheitsverlaufes bei Schwangeren
• Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie III und IV (siehe Tabelle 3 der
Priorisierung des Nationalen Impfgremiums)
• Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderbetreuungseinrichtungen
• Ausgewählte Beschäftigte mit direktem Personenkontakt und erhöhtem
Ansteckungsrisiko insbesondere in Polizei, Strafvollzug, Bundesheer
• Im Falle einer ausreichenden Verfügbarkeit in der Altersgruppe unter 65 Jahren
Personen mit erhöhtem Risiko nach Priorisierung des Nationalen Impfgremiums

WESHALB WIRD DAS IN DER STEIERMARK NICHT IN DIESER FORM UMGESETZT?

Zwickts_mi
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Hallo liebe Rotstrichler!

Ihr seid anscheinend beim Fanklub der steirischen Impfverantwortlichen!
Hilfreicher als ROT zu stricheln wäre es, wenn ihr die Schlafnasen motivieren würdet, endlich in die Gänge zu kommen und das Impfen voran zu treiben! Falls ihr das nicht könnt, dann holt euch RAT und TAT aus Tirol oder Wien - die können das!
Es geht um MENSCHENLEBEN und nicht um irgendwelche fragwürdigen PR Aktionen!

laster
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ich frage mich, wer entscheidet, wie hoch das Risiko ist?

Die Landesrätin oder der Impfkoordinator ohne medizinischem Wissen?
Obwohl das Risiko eines chronisch Kranken, für den eine Infektion lebensbedrohlich wäre, vom Hausarzt als sehr hoch eingestuft wird, gibt es keine Möglichkeit der Prisorisierung, wenn dieser Arzt nicht als "Impfarzt" ausgewählt wurde.

lexi
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Genau definiert

Hochrisikopatienten können seit etwa einem Jahr ein Covid Risikoattest beantragen. Wer das ist, ist genau definiert.

lexi
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Redaktion Kleine Zeitung

Wäre gut, wenn ein Redakteur der KZ hier dran bleiben würde.

lexi
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An die Redaktion, bitte um Rückfrage bei Herrn Koren

Im seit heute verpflichtend gültigen Impfplan steht eindeutig:

"Vorausgesetzt, dass allen Personen über 65 Jahren zeitnah eine Impfung angeboten wird,
können folgende Personengruppen parallel geimpft werden:
[...]
Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderbetreuungseinrichtungen"

https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:66bb10ab-122f-4149-a779-f26d62e93ca0/Erlass,%20Umsetzung%20und%20Einhaltung%20des%20COVID-19%20Impfplans,%20Aktualisierung.pdf

Wie kann hier an einer Impfung der Lehrer festgehalten werden? Das ist eindeutig rechtswidrig, oder werden alle Ü65 demnächst geimpft?

Bitte Kleine Zeitung um Rückfrage beim Impfkoordinator.

Zwickts_mi
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Unsere Impfkoordinatoren der Steiermark schlafen noch immer!

Unsere Schlafnasen machen das, was sie am besten können...
sie schlafen eben..... Und bringen absolut nichts weiter..... weder bei Hochrisikopatienten noch bei Impfwilligen mit Vorerkrankungen - ganz einfach nichts....

Kann man diese Schlafmützen nicht kündigen?
Oder zumindest durch kompetente Personen mit Enthusiasmus ersetzen? Es kann doch nicht sein, dass wir Steirer und unser Leben diesen "Verantwortlichen" ausgeliefert sind!

Und weshalb wird der Steiermark der Erlass ignoriert?
:
Wien (OTS) - Jetzt ist klare Priorisierung der Impfung für Menschen mit erhöhtem Risiko besonders wichtig

lexi
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Eindeutig rechtswidrig

Lehrer oder Kontaktpersonen von Schwangeren vor Ü65 zu impfen ist seit heute eindeutig rechtswidrig.

Steht so im aktualisiert nationalen Impfplan.

xx99
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Impfstoffverfügbarkeit

Korrigieren Sie mich wenn das ein Denkfehler ist, aber kann das nicht auch mit der Verfügbarkeit der jeweiligen Impfstoffe zusammenhängen? Astra wird erst ab Ende April an Ü65 verimpft. Wenn also von Astra momentan ausreichend vorhanden ist und von Biontech evtl. nicht (zumal momentan auch die Ü80 Gruppe ihre 2. Dosis bekommt) , dann würde es für mich Sinn machen die Gruppe der Pädagogen vorzuziehen (da man ihnen Astra geben kann - was man auch tut!).

lexi
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AZ auch für Ü65 zugelassen

Wir kommen sie auf Ende April?

Abgesehen davon gibt es genug Hochrisikopatienten mit Covid Attest die unter 65 sind.

xx99
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Lesefehler

Das war tatsächlich ein Lesefehler meinerseits... laut einem Artikel der KZ vom 5. März sollen bis Ende April alle Ü65 + Risikogruppe geimpft sein. An dem Tag wurde Astra auch für diese Gruppe zugelassen. Im Artikel steht allerdings auch, dass vorhandene Termine (zB. für Pädagogen) aufrecht bleiben sollen.
"Kurz: 'Jeder über 65-Jährige wird noch im April seine Impfung erhalten.' Bereits vereinbarte Impftermine - etwa für die Beschäftigten im Bildungsbereich - werden aber nicht abgesagt, versicherte der Kanzler."
In einem anderen Artikel vom 15.3.: "Personal in Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen wird erst parallel geimpft, wenn allen Personen über 65 Jahren zeitnah eine Impfung angeboten wird."
Da stellt sich also dann die Frage was ist zeitnah? Ist Ende April zeitnah und kann das auch wirklich so umgesetzt werden, dann sollte das rechtens sein mit den Pädagogen. Und selbst wenn nicht, wird man wahrscheinlich (ohne meinerseits zu werten ob das ok ist oder nicht) die Impftermine für über 15.000 Leute nicht so kurzfristig absagen...

lexi
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Vermutlich

wird man sich genau damit rausreden ("zeitnah", "angeboten").

Wir werden sehen bis wann alle Ü65 geimpft sind. Warum es einen Erlass braucht, damit sich die Landesregierungen an den seit Monaten existieren Impfplan hält ist mir unverständlich. Es sollte selbstverständlich sein, dass nicht ein "Impfkoordinator" nach Belieben die Reihenfolge ändert, wenn ein wissenschaftliches Kremium bereits einen Plan erstellt hat.

marcneum
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Es geht hier nicht um Lehrer/innen!?!

Wenn hier viele im Forum schreiben, wieso Lehrer/innen und Verwaltungspersonal am kommenden Wochenende geimpft werden soll folgender Versuch einer Antwort:
Geht es bei dieser Impfung um das Lehrpersonal?
Ja auch, aber mit Gewissheit nicht vorrangig. Es geht um offene Schulen - um eine möglichst schnelle und möglichst umfassende (komplette) Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts!

Warum?
Was unser Minister für physische Gesundheit (psychische Gesundheit ist ihm - wie so oft völlig egal) nicht verstehen kann/will: Unsere Schüler/innen (=unsere Zukunft) kann nicht mehr! Ich meine nicht den Unterricht über Distanz, das schaffen sie schon. Ich meine auch nicht die Matura. Ich rede von den unzähligen Artikeln und Hinweisen unserer Kinderärzt/innen (siehe KLZ-Artikel vom 27.01.21), dass Massen unserer Kinder und Jugendlichen an Depressionen und Essstörungen leiden, die ständigen Schulschließungen machen unsere Kinder krank! Auch an Schulen, die jahrzehntelang kaum Fälle für die Schulpsychologie hatten, haben inzwischen wöchtentlich Besuch von jenen Damen und Herren der Bildungsdirektion!
Und wenn geimpftes Bildungspersonal dazu beiträgt Schulen rascher und nachhaltiger wieder zu öffnen, sollte man alles daran setzen hier psychische und physische Gesundheit nicht ständig unfair zu reihen! Hier werden ebenso Leben zerstört, wie durch Covid-19!

lexi
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Impfplan

Der Meinung kann man durchaus sein, es gibt aber auch gute Argumente jene mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen tödlichen Verlauf zuerst zu impfen.

Diese Abwägung hat das Impfgremium durchgeführt, und im nationalen Impfplan eine Reihenfolge festgelegt. Hier sind die Lehrer nach den Risikopersonen gereiht.

Laut heute angekündigtem Erlass, ist die Einhaltung des Impfplans für die Länder verpflichtend. Leider ist der Erlass (noch?) nicht öffentlich. Daher ist schwer zu beurteilen, in eine Impfung von Lehrern nächste Woche rechtlich haltbar ist.

lc4tom
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voit60
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kann ich nur jeden empfehlen

bin selber letzte Woche geimpft worden, ohne Symptome, meine Frau hatte leichte Kopfschmerzen. Ist aber alles viel besser, als die ewige Unsicherheit, die uns begleitet.

Helmut67
8
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Weiter machen

Mit impfung.

 
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