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Grazer Unternehmen„Wir könnten bis 12. Dezember acht Millionen Antigentests beschaffen“

Im Optimalfall könnte die Bestellung bis Anfang Dezember eintreffen, heißt es von "technomed". Die Kosten belaufen sich auf bis zu 4,50 Euro pro Stück. Diese Art von Tests wird derzeit schon bei vielen Hausärzten durchgeführt.

Beispiel für einen Antigentest - das Ergebnis dauert weniger als eine halbe Stunde © Symbolfoto: AP
 

Auch wenn es in der öffentlichen Inszenierung so gewirkt hat – die Bundesregierung plant offenbar seit Tagen und nicht erst seit dem Wochenende an den Massentests für ganz Österreich. Seitens des Bundes soll laut Informationen der Kleinen Zeitung schon seit Anfang letzter Woche sukzessive mit Lieferanten und Herstellern Kontakt aufgenommen worden sein. Auch Gespräche mit Ländern, Bundesheer und Einsatzorganisationen soll es teilweise bereits gegeben haben. Selbst wenn zur Stunde noch unklar ist, welche Tests herangezogen und in welcher Form die Durchführung vonstattengeht, scheint klar: Für die großen Hersteller wird eine plötzliche und eilige Millionen-Bestellung an Antigentests aus Österreich schwer zu erfüllen sein.

Kommentare (6)
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madermax
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Corona die Gelddruckmaschine...

4,20 Euro pro Test... Der hiesige Landarzt hier verlangt 150 Euro pro Test. Vor 4 Wochen hat sich eine Freundin + ihr Mann + Kind freiwillig nach einem Corona-Kontakt testen lassen und 450 Euro auf den Tisch gelegt...

Mila9
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schaffen auch Arbeitsplätze

immer diese Neidkommentare. Seid doch alle froh, dass es auch UnternehmerInnen, welchen es gut geht!

freeman666
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Ja manche profitieren durch die Krise Unsummen.

Ob sie das auch verdienen sei dahingestellt.

freeman666
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Bei der Stückzahl sind SARS COV 2 Rapid Antigen Tests deutlich günstiger zu bekommen.

Abgesehen davon gibt es ein Bundesvergabegesetz und somit eine verpflichtende Ausschreibung. Bei der zu erwartenden Summe wird auf jeden Fall der Schwellenwert deutlich überschritten. Eine Direktvergabe wird schon aufgrund der Vielzahl von Herstellern diverser Antigenteste definitiv angefochten und da hat jeder Kläger der günstiger liefern kann alle juristischen Trümpfe in der Hand. Die verpflichtende Ausschreibung hat ja auch viel Gutes: bessere Preise, Transparenz und Chancengleichheit.

Bluebiru
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Genau damit habe ich ein Problem

Weil das z. B. dazu führt, dass Masken aus China bestellt werden, statt der in Österreich erzeugten oder dass es in der Kantine im Parlament Äpfel aus der Ukraine gibt, obwohl Österreich selbst genug Äpfel produziert.

Nicht immer ist das Bestbieterangebot das Beste, weil es auch eine Umwegrentabilität gibt.

freeman666
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@Bluebiru

Bei jeder Ausschreibung ist es möglich Kriterien wie kurze Lieferwege und weitere Spezifikationen anzuführen die europäische Hersteller in eine bessere Position bringt.
Schon lange entscheidet bei einem Bieterverfahren nicht nur der Preis allein.
Und ich bin ganz vorne dabei möglichst heimische Waren und das wenn geht auch regional zu besorgen.
Aber in dem Fall gibt es leider keinen österr. Hersteller.
(österr. Medizinproduktehändler gibt es etliche die Antigenteste verkaufen)

Zum Thema Masken: Da bin ich vollkommen auf Ihrer Seite, nur beim Ausbruch der Pandemie gab es am Weltmarkt keine Alternative zu den China Masken. (leider) jetzt erfreulicherweise schon!

Bei den Äpfeln ist es eine Ungeheuerlichkeit, keine Frage.
Aber die drei verkauften Äpfel im Parlament machen keinen Apfelstrudel, da geht es ums Prinzip.
Deshalb gilt es noch mehr und verstärkt bei REWE und Co. Druck zu machen und möglichst groß das jeweilige Herkunftsland auszuschildern, dann liegt es aber beim Konsumenten heimisch und regional zu kaufen. (insbesondere bei verarbeiteten Produkten wie Apfelsaft etc.)

Bei den Antigen Tests würde ich sogar bei mehreren Herstellern einkaufen, denn die geplante Durchtestung wird nicht die letzte sein und da soll man sich mehrere Quellen offenhalten. (Die Preise der Antigenteste wechseln täglich und da geht es zu wie am Basar)