Auch eine heile Welt kann innerhalb von Sekunden zu Bruch gehen. Da genügt schon eine Diagnose – Krebs etwa – oder ein Unfall mit unvorhersehbaren Folgen ... Wenn sich dann auch noch der Partner verabschiedet, plötzlich der Job weg ist und das Geld knapp wird, werden alltägliche Probleme auf einmal schier unlösbar. Für diese Menschen sind wir da: „Steirer helfen Steirern“, die große Hilfsaktion der Leser der Kleinen Zeitung. Hier nur eine kleine Auswahl an Fällen, in denen wir heuer schon anderen beistehen konnten. Mit Ihrer Hilfe – auch in so schwierigen Zeiten wie diesen. Danke!

Finanziell nicht mehr erholt

Fall 1: Nach einem Schlaganfall wurde ein zweifacher Vater gekündigt – nach der Rehab wurde er mit weniger Stunden wieder eingestellt. Gerade zu dem Zeitpunkt, als er wieder Vollzeit arbeiten sollte, wurde ein Krebs diagnostiziert. Es folgten Operationen, Chemotherapie – und finanzielle Probleme. Der Mann kam in Mietrückstand, ein Räumungsverfahren wurde eingeleitet. Dazu kam die physische und psychische Belastung für den Familienvater. „Steirer helfen Steirern“ griff dem Mann in dieser Notlage finanziell unter die Arme.

Umzug nach Krebs

Fall 2: Seit Jahren leidet eine Frau unter Bewegungsstörungen. Sie erhält eine Invaliditätspension. Laut ärztlichem Befund ist eine
Besserung nicht zu erwarten – jetzt kam auch noch eine Krebs-Diagnose dazu. Weil die alte Wohnung nicht barrierefrei war, musste die Frau umziehen – „Steirer helfen Steirern“ half.

Große Sorgen für sich behalten

Fall 3: Eine Krebsdiagnose brachte das Leben dieser Alleinerzieherin total aus dem Lot. Die Frau, die berufstätig war, mit ihrem Kind in einer Mietwohnung lebte und bis dahin gut über die Runden kam, vertrug die Chemotherapie schlecht, musste immer wieder ins Krankenhaus. Es folgten Operationen – und irgendwann kamen dann auch die ersten finanziellen Sorgen. Diese wurden größer, als die Tochter ihre Ausbildung begann und dazu eine Grundausstattung und einen Laptop brauchte. Das Geld wurde immer knapper, die Frau begann, beim eigenen Essen und bei der Heizung zu sparen, wobei sie versuchte, ihre Notlage so gut wie möglich geheim zu halten. „Steirer helfen Steirern“ half nun bei der Miete.

Es gibt Hilfe!

Fall 4: Bei wenig Geld wird auch eine günstige Gemeindewohnung zum Problem – vor allem, wenn man nicht weiß, an wen man sich wenden kann, wenn’s ganz eng wird. Eine psychisch kranke Frau bemühte sich redlich, ihren Verpflichtungen nachzukommen – mittlerweile bekommt sie Unterstützung, wir halfen bei einem Mietrückstand.

Zur Trauer kamen Kreditkosten

Fall 5: Die Welt war in Ordnung – bis ein dreifacher Familienvater ums Leben kam. Seine Frau, die dieser Verlust sehr belastete, musste ihren Beruf aufgeben, sie bezieht eine Witwenpension und arbeitet geringfügig. Um alle Kosten bewältigen zu können, nahm die Witwe einen Kredit auf. Dieser musste inzwischen aufgestockt werden, weil eine Dachrenovierung notwendig war. Außerdem gibt es noch einen kleineren Kredit von früher, mittlerweile ist zudem das Grab herzurichten – und in den nächsten zwei Jahren wird eine Heizungsumstellung notwendig sein. „Steirer helfen Steirern“ unterstützte die dreifache Mutter in dieser Notlage bei den Grabkosten.

Scheidung nach Infarkt

Fall 6: Es war nicht nur die Krankheit, die dieser Mutter von drei Kindern zusetzte: Kurz nach einem Infarkt trennte sich ihr Mann von der Familie und ließ sich scheiden. Die Alleinerzieherin musste sich eine andere Wohnung suchen (die alte konnte sie sich allein nicht leisten), hatte aber keine Ersparnisse für eine Kaution, geschweige denn für die Einrichtung. Sie bekam eine Gemeindewohnung, die Kaution wurde ihr gestundet. Doch bei monatelanger Krankheit und unregelmäßig gezahlten Alimenten gab es keine Chance, diese abzubezahlen oder Möbel fürs Kinderzimmer anzuschaffen – die zwei jüngeren Kinder schliefen im Wohnzimmer. „Steirer helfen Steirern“ half bei Kaution und Kinderzimmermöbeln.

Vater und Kind brauchen Hilfe

Fall 7: Das Schicksal macht es dieser Familie nicht leicht. Der Vater leidet an einer fortschreitenden Krankheit, ist Frühpensionist. Das älteste von drei Kindern ist von Geburt an behindert, wird von der Mutter umsorgt – in der Zeit, in der es drei Tage in der Woche in einer Tagesstätte ist, arbeitet diese auch noch geringfügig. Dringend notwendig in dieser Situation war der behindertengerechte Umbau des Bades – für Kind und Vater: barrierefreie Dusche statt Badewanne, entsprechende WC-Anlage. Diesen Umbau unterstützte „Steirer helfen Steirern“.

Spätfolgen von Unfall

Fall 8: Seit einem Unfall vor vielen Jahren ist ein Steirer halbseitig gelähmt. Mit dem Alter verschlechterte sich sein Zustand beständig, mittlerweile hat der Pensionist einen Behindertengrad von 80 Prozent. Nicht nur barrierefreie Umbauten waren notwendig – „Steirer helfen Steirern“ half bei der Anschaffung eines elektrischen Rollstuhls.