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Corona in der SteiermarkFünf neue Todesfälle an einem Tag, raschere Tests in Heimen

Seit 13. April wurden in der Steiermark nicht mehr so viele Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Der Ursprung dürfte einmal mehr an einem Cluster in einem Pflegeheim liegen. Die Gesundheitslandesrätin stellt sich daher gegen die Bundeslinie und will in Heimen nun mehr testen.

© Weichselbraun
 

Das Land Steiermark meldet fünf weitere Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben sind - das ist der höchste Wert seit 13. April. Es handelt sich um eine Frau (Jahrgang 1938) und drei Männer (Jahrgänge 1928, 1929, 1932) aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag sowie eine weitere Frau (Jahrgang 1943) aus dem Bezirk Liezen. Letztere war allerdings bereits im Juli verstorben und ist durch die Änderungen bei der statistischen Erfassung erst jetzt in die Zählung gekommen, wie die BH Liezen bestätigt. Jedenfalls steigt die Zahl der Todesfälle mit den neu registrierten Verstorbenen im Bundesland auf 181. Die Zahl der aktiv Infizierten ist Stand Montagabend indes auf 752 Steirer gestiegen.

Kommentare (29)

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HandaufsHerzal
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@mein graz

...jeden Tag denke ich daran dass ich selbst oder eines meiner geliebten Familienmitglieder sterben könnte!!! Allein schon bei der Entscheidung ins Auto zu steigen, sich auf den Schulweg zu machen oder einfach nur vor die Haustüre zu treten... wer weiß schon wann der richtige Zeitpunkt zum Sterben ist???... was sie meinen hat mit loslassen zu tun... denken sie mal gut darüber nach!!!

Mein Graz
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@HandaufsHerzal

Was ich meine steht ganz klar unten.

Es geht nicht ums Loslassen. Es geht darum dass es Leute gibt die sich erdreisten zu sagen, dass genau dieser Zeitpunkt zu dem die Menschen starben der "richtige Zeitpunkt" war!

Mein Graz
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Schön langsam hab ich es satt.

Ich hab es satt, dass hier immer wieder geschrieben wird
- alte Leute sterben halt
- Alte sterben mit und ohne Corona
- die waren ja eh schon 77, 82, 88, 91 und 92 (gestern ist m.W. eine Person mit 62 J. verstorben)
- in dem Alter hat man ja eh keine hohe Lebenserwartung mehr
- wer weiß, woran die wirklich gestorben sind
- war halt einfach ein alter Mensch der an einer Krankheit gestorben ist
- "Überalterung " (was immer da gemeint sein mag) ist die Todesursache

Und wenn man dann meint, dass diese Menschen wahrscheinlich nicht zu DIESEM Zeitpunkt hätten sterben müssen und noch Tage, Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre gehabt hätten wird geantwortet, dass man das Sterben vielleicht nicht wahrhaben will.

Wenn ihr so was schreibt, denkt ihr auch daran, dass es euch selbst einmal treffen wird? Vielleicht nicht jetzt mit Corona, aber in ein paar Jahren oder Jahrzehnten? Dann kommt vielleicht einer an euer Kranken- oder Intensivbett und sagt, du bist eh schon so alt...

Und wenn es so selbstverständlich ist, dass alte Menschen sterben, warum werden sie dann überhaupt noch behandelt um ihnen das Leben lebenswert zu machen oder gar um ein paar Jahre zu verlängern?

Dann lassen wir doch auch das - denn die Alten sterben eh.

samro
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danke auch von mir

das haben sie supertoll gescrieben.

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Eugen Roth

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

DannyHanny
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Danke!!!

Dem ist nichts hinzufügen!!
Und die " roten Daumen" Drücker widerspiegeln den Zustand unserer Gesellschaft und da scheint es, als liegt da einiges im argen!

HandaufsHerzal
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Schade...

...dass es "nur" die "Coronatoten" in die Zeitung schaffen... jede/r andere Verstorbene hätte sich die selbe Aufmerksamkeit verdient!!! Aber offenbar darf man/frau heutzutage nicht mehr sterben... verrückt der Mensch 🙄...

lieschenmueller
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Nunja, in die Zeitung "schaffen" es die meisten Toten, aus dem Grund nämlich,

weil die Angehörigen bei der Abwicklung der ganzen Bestattungsangelegenheiten gefragt werden, ob sie das wollen. Siehe den Todesanzeigenteil gegliedert in Bezirke.

Stirbt man an einem Unfall, in der Jetztzeit auch an Corona, weicht dies vom "natürlichen Tod" ab, und es wird etwas ausführlicher darauf eingegangen.

Corona ist einem Ausnahmezustand geschuldet, es macht Angst, weil es zum Traurigen des vorzeitigen Ablebens (auch ein sehr alter Mensch hätte vielleicht noch einiges an Zeit gehabt ohne gerade diesen Virus) noch viele mit hineinzieht. Pflegepersonal, selbst plus eventuell deren Familien in Quarantäne, die wiederum fehlen an ihren Arbeitsplätzen, das ganze System, das wir kannten, ist im Schwanken.

Die einfachen Dinge wie Maskentragen, Abstand halten und nicht im Großen sich treffen und feiern, DAS können wir Einzelnen machen. Ist nicht verrückt, unangenehm vielleicht, aber schauen Sie vergangene Generationen an, wo die durch mussten.

spwolfg
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Was treffen sich hier für....

eckelhafte Superhirne! Idioten darf man ja nicht schreiben!

clba
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aha

es handelt sich hier um Personen im Alter von 77, 82, 88, 91 und 92 Jahren. Man muss schon bedenken dass man in diesem Alter ohnehin keine hohe Lebenserwartung haben. Tatsache ist dass sie den Virus in sich hatten. Stellt sich aber die Frage, ob sie tatsächlich an Corona gestorben sind oder an etwas Anderen.

DavidgegenGoliath
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@clb

Woher wollen sie wissen, dass diese Patienten den Virus hatten? Sie hatten einen pos. PCR Test, nicht mehr und nicht weniger, ob sie infiziert waren oder an einen anderen Atemwegsinfekt gestorben sind, wissen wir nicht!

SagServus
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Stellt sich aber die Frage, ob sie tatsächlich an Corona gestorben sind oder an etwas Anderen.

Ich sehe keinen Unterschied ob der Herzinfarkt jetzt wegen Corona ausgebrochen ist oder ob ein Tod direkt durch Corona eingetreten ist.

henslgretl
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Dass

Menschen, insbesondere wenn sie sehr alt sind, sterben, ist ein Naturgesetz. Das ist trotzdem für alle Betroffenen traurig. Bei dieser Krankheit kommt erschwerend dazu, dass man abgesondert wird und seine Liebsten nicht mehr sehen kann. Das stelle ich mir sehr sehr traurig vor.

DergeerderteSteirer
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@henslgretl,......

Dein kommentiertes hat völlige Richtigkeit!!
Das im Ableben solcher Personen die Abschottung da ist sei zu erwähnen, die beschleunigt dann viel, die seelische Traurigkeit macht alte Leute dann komplett fertig.

Bobby_01
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Vor

einigen Wochen hat der Anschober gesagt es betrifft nur die jungen. Und jetzt doch wieder die Aelteren. Krankenhausaufenthalt + 10 % in einem Tag, auch bei den Intensivpatienten. Was hat die Regierung gestern beschlossen?

Stemocell
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Ich finde es eine Zumutung für die Angehörigen,

dass es diese Todesfälle überhaupt so expliziert in die Schlagzeilen schaffen. Anstatt in Stille trauern zu können, müssen die Angehörigen mitansehen, wie ihre Liebsten von beiden Corona-Seiten für ihre Zwecke instrumentalisiert werden.

MoritzderKater
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Bitte , wer weiß denn nach diesen Meldungen,.....

..... um welche Personen es sich da handelt?
Außer den Angehörigen doch niemand und wenn schon,
es ist ja keine Schande an Corona zu sterben. nicht mal für die Regierung. Wir lernen erst seit Feber/März mit diesem Virus umzugehen.
Niemand ist als Virologe-Epidemiologe-etc.etc.etc.
auf die Welt gekommen.
Auch Fachleute müssen dazulernen.

Stemocell
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Keine Schande, nein,

aber auch nichts Besonderes. Einfach ein alter Mensch, der an einer Krankheit verstirbt. Jedenfalls kein Grund, für jeden Toten einen eigenen Artikel zu verfassen.

Mein Graz
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@Stemocell

Für die Hinterbliebenen sicherlich nicht "Einfach ein alter Mensch, der an einer Krankheit" verstorbenen ist.

Dieser Satz zeugt nicht von Mitgefühl.

pescador
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Dieser Satz zeugt nicht nur von fehlendem Mitgefühl

Er zeugt auch von mangelnder Intelligenz.

Stemocell
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Mangelnde Intelligenz?

Dann ergeht an Sie der selbe Vorschlag wie an @Mein Graz: Wenn Sie mir widersprechen bzw. meine Intelligenz in Frage stellen, weil ich es wage zu behaupten, dass es medizinisch als auch biologisch völlig normal ist, dass alte und geschwächte Menschen an Krankheiten sterben, so bitte ich Sie, dies zu begründen. Ich habe nie bestritten, dass der Tod eines Familienmitgliedes für Angehörige immer tragisch ist, also was genau passt ihnen an meiner Aussage nicht?

Stemocell
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Sind Sie des Lesens nicht mächtig?

Mein Kommentar bezog sich doch genau auf die Unzumutbarkeit des Gegeneinander-Aufwiegens von Toten. Für die Angehörigen ist jeder Todesfall schlimm, aber rein medizinisch gesehen, ist es völlig normal, dass alte Menschen an Krankheiten sterben. Oder wird in ihrer Welt etwa auch nicht gestorben, genau wie bei einem gewissen anderen Poster hier?

Mein Graz
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@Stemocell

Du schreibst davon, dass es für die Angehörigen eine Zumutung ist. KEIN Angehöriger ist durch so eine Meldung zu erkennen.
Ich finde es eine Zumutung von dir, so einen Satz lesen zu müssen.

Stemocell
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Wozu

sind die Verstorbenen hier mit Jahrgang und dazugehörigem Bezirk angeführt? Wen geht das was an?
Und was genau stimmt an diesem ‚unzumutbarem‘ Satz nicht? Widersprechen Sie mir etwa, dass es medizinisch als auch biologisch völlig normal und unbedenklich ist, dass alte und geschwächte Menschen an Krankheiten sterben? Dann schlage ich ihnen vor, sich ein x-beliebiges Unterstufe-Biologiebuch zuzulegen oder einen Mediziner zu fragen. Dass der Tod eines Fanilienmitgliedes für die Angehörigen IMMER tragisch ist, steht wohl außer Frage, ich bilde da keine Ausnahme. Ich verstehe wirklich nicht, weswegen Sie so ein Trara machen.

DannyHanny
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Bitte wieso

Müssen Sie Ihre Aussage, der man ohne weiteres zustimmen kann, im letzten Satz Ihres Postings wieder zu einem Angriff nützen? Hilft doch keinem!

babeblue
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Es wird vergessen ...

... dass das Leben endlich ist.
Wir alle MÜSSEN einmal sterben, das ist unveränderbar.
In der Steiermark leben derzeit 1,243.000 Menschen und jährlich sterben 0,94 Prozent, das sind jährlich ca. 11.700 ("normale" Sterberate). Österreichweit bei 8,8 Mio Einwohner sind das ca. 82.700 Personen, die aus diversen Gründen wie z.B. Überalterung sterben.

 
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