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Christian und Georg Knill„Veränderung ist die einzige Konstante“

Die Weizer Knill-Gruppe, einer der ältesten Familienbetriebe des Landes, entwickelte sich vom Klingen- und Säbelproduzenten zum global tätigen Hightech-Unternehmen. Was sich aus einer fast 310-jährigen Firmengeschichte für die gegenwärtige Krise lernen lässt.

Christian und Georg Knill
Leiten die Gruppe in zwölfter Generation: Christian und Georg Knill © Knill-Gruppe
 

"Uns gibt es seit fast 310 Jahren, wir haben Krisen und Kriege überlebt und mussten uns oftmals völlig neu erfinden“, sagt Georg Knill. Der Präsident der steirischen Industriellenvereinigung lenkt seit 2002, in zwölfter Generation, gemeinsam mit seinem Bruder Christian eines der ältesten Familienunternehmen des Landes.

Die Wurzeln der Knill-Gruppe reichen bis in das Jahr 1712 zurück. Es war ein Schmied aus Bayern, Josef Mosdorfer, der in Weiz die Witwe Anna Lehr ehelichte und dort den Grundstein für eine bemerkenswerte Unternehmensgeschichte gelegt hat. Produziert wurden damals Klingen und Säbel. Eine Parallele zum heutigen Hightech-Unternehmen: Bei aller regionaler Verwurzelung spielten die Auslandsmärkte schon damals eine Schlüsselrolle. „Wir haben schon im frühen 18. Jahrhundert beispielsweise Schwerter ins heutige Afghanistan geliefert“, so Georg Knill. „Damals war man noch mit ganz anderen Handelswegen und Unmöglichkeiten konfrontiert.“

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