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Tödliche Messerattacke in GrazHätte die Tat verhindert werden können?

Die tödliche Messerattacke auf eine 33-jährige Frau macht die Menschen betroffen. Auch deshalb, weil irritierende Details zum psychisch kranken Angreifer bekannt werden. Am Donnerstag gab es Messerattacke an einer jungen Frau in Vorarlberg.

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Trauer um 33-jährige Frau
Warum? - fragen sich alle © Juergen Fuchs
 

Fassungslosigkeit, Trauer, Unverständnis: Die tödliche Messerattacke in Graz, bei der eine 33-jährige Grazerin in Graz-St. Peter auf offener Straße niedergestochen wurde, macht betroffen.

Kommentare (28)

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Natur56
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Und die Kinder

Hat man irgendwas gehört ob die Kinder ev. Unterstützung benötigen, ob die Familie vom Kriseninterventionsteam betreut wird. Nein da nicht wohl aber beim Mord des Asylwerbers an seiner Frau.
Und ja wir sind wieder bei dem Thema das die Justiz viel zu milde mit den Tätern umgeht und auch keine Vorsorge trifft. Hauptsache wir sind sozial und lieb und gut. Gehts ums Geld gibt es gleich einmal härtere Beurteilungen. Man bekommt das Gefühl ein Menschenleben ist nichts wert. Und gibt es einmal strengere Strafe dann schreiben gleich einmal die Roten.

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calcit
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Und das hat mit dem jetzigen Täter was zu tun?

Wen der nie auffällig war, sich freiwillig in eine Behandlung gegeben hat, ohne Auffälligkeiten wieder entlassen wurde. Was bitte wolle sie machen? Alle psychisch Kranken vorsorglich einsperren?

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Geerdeter Steirer
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HÄTTE, HÄTTE, FAHRRADKETTE....

In das Innere eines Menschen kann niemand hineinschauen oder erahnen was in ihm vorgeht!!
Mir tut die Frau und die jetzt Hinterbliebenen Kinder leid welchen ich mein aufrichtiges Beileid aussprechen, alles andere was da so beschrieben und gesagt wird ist Phantasterei und nur warme Luft welche unnötig verbreitet wird!!

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All that Jazz
13
4
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das ganze Leben ist gefährlich...

natürlich hätte so etwas nicht passieren dürfen - aber man kann nicht alle Gefahren im Leben verhindern!
Wenn man daran denkt daß fast 24.000 Menschen jedes Jahr an Alkohol- und Nikotinmissbrauch sterben - auch die könnte man verhindern.
Was geschehen ist, kann man nicht rückgängig machen.
Den Angehörigen alle Kraft und Unterstützung.

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MoritzderKater
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Hätte verhindert werden können???

Ja WIE denn???
Wer ist imstande in das Innerste eines Menschen zu schauen, kein Arzt und schon gar kein Psychologe.
Situationen die blitzartig zum Auslöser einer solchen Tat werden können, kündigt keiner der Täter an.
Nach Außen hin geben sich die Menschen als harmlos, aber in ihrem chaotischen (nicht nur negativ gemeint)
Inneren ist für die Umwelt nicht erkennbar, was in der nächsten Minute passiert.

Die Berichterstattung in der Kleinen Zeitung ONLINE
gestern, war ein Übermaß an ZUVIEL -->
ganze 29 Bilder --> nur Kerzen??? Wem fällt so etwas ein?

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KarlZoech
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Ich lese, dass dieser Mörder - und für mich ist das ein Mörder - die Tat einen Tag nach seiner Entlassung aus der psychiatrischen Klinik beging.

Und dass er offenbar zu Hause seine Medikamente nicht mehr einnahm. Auch lese ich, dass er sich weigerte, eine Injektion zu bekommen, welche gewährleisten sollte, dass er seine Medikamente nimmt. Daraus ergeben sich Fragen, und ich betrachte da jetzt nicht primär den Täter, sondern das Opfer und wie dieser Mord verhindert werden hätte können:

- Wie zuverlässig ist eine Medikation, welche schon nicht mehr wirkt, wenn diese auch nur einen Tag ausgesetzt wird?
- Was zählt mehr? Das subjektive Befinden (und Wollen) dieses Patienten (der zum Mörder wurde) oder der Schutz von unschuldigen potentiellen Opfern?
- Und was tut man jetzt mit diesem Mörder?

Für mich ist klar: Der Schutz von Unschuldigen ist bedeutend wichtiger als das subjektive (Wohl-)Befinden eines psychisch Gestörten.

Das Verstörende, Angst machende, in diesem Fall ist ja, dass der Mörder eine ihm völlig unbekannte Frau umbrachte. Da ist zu hundert Prozent nichts zu begreifen. Wobei ein Mord für einen normal fühlenden Menschen ohnehin nicht begreibar, verstehbar ist.

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X22
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"psychisch Gestört" ist nichts anderes als eine Krankheit

die eben in einem Bereich liegt den man eben nicht schnell mit einem Pflaster und ein wenig Wundpuder heilen kann und auch für jeden behandelnden Arzt nicht einfach zu beurteilen, man braucht zB. nur einen Blick auf den Strassenverkehr zu machen, eine Kleinigkeit bringt eine Person einfach so zum ausrasten, als Bsp. fährt bei 130 auf einen Meter auffährt weilst net glei Platz machst.
Es ist sehr schwer da ein Urteil zu fällen

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KarlZoech
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@ X22: Es geht mir nicht um ein Urteil. Mich bewegt die Frage, wie verhindert werden kann,

dass ein geistig hochgestörter Mensch einen anderen, völlig unschuldigen Menschen ins Jenseits befördert! Das ist die vorrangige Frage!
Dass Menschen, gerade auch im Straßenverkehr sehr leicht in Rage geraten ist mir - als jahrelangem schon berufsbedingtem Vielfahrer - bekannt. Doch nicht jeder, der in Rage gerät, bringt gleich jemandem um.

Und im konkreten Fall war es wahrscheinlich nicht ein plötzlich in Rage geraten. Immerhin hatte der Mann ein Messer eingesteckt, mitgenommen; und das tut wohl nur einer, der auch etwas vorhat mit diesem Messer.

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X22
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Ja der letzte Satz ist komplett falsch- Ich meinte, es zu verstehen, es überhaupt zu beurteilen ist sehr schwer, Kleinigkeiten können dieses sensible, gerade erreichte, Gleichgewicht wieder zum Kippen bringen. Ich habe eine solche Krankheit von Beginn an miterlebt, von heute auf morgen passiert es, am Anfang begreift man gar nichts, warum weswegen, was sind die Auslöser, wie kann man helfen, was hat man selbst nicht mitbekommen, usw., man beginnt damit zu leben. Psychologen beginnen damit zu helfen, mit Therapien und Medikamenten versuchen sie die Person wieder ein Leben zu ermöglichen, geht ein paar Monate, Jahre gut und plötzlich ein Selbstmordversuch.

Und es geht wieder von Vorne los, man stellt sich die gleichen Fragen nochmal, alleine wenn ich an die Auswahl und die richtige Dosierung der Medikamente denke, wie Medikamente wirken können, weiß man erst dann, wenn man es selbst miterlebt, man glaubt man kennt diese Person doch sehr gut, es passiert oft, dass man nicht mehr weiter weiß, denkt sich, gestern hat sie doch ganz anders auf eine Sache reagiert, selbst für Eltern oder Nahestehenden wird es zu einen schwer verkraftbaren Akt und die Medikation zieht sich sehr lange hin, der Heilungsprozess noch viel länger. Und man sich auch in die Lage des Betroffenen versetzen können, was macht der mit, auch mit Medikamenten auf "normal" eingestellt, ich bekam auf die Frage warum Selbstmord, nach Jahren die Antwort, "Ich wollte so nicht weiterleben, wenn jeder Schritt aus der Wohnung, eine riesige innerliche Kraftanstrengung kostet, für was lebe ich". Mittlerweile lebt gibt es ein einigermaßen geregeltes selbstständiges Leben und sie kann auch mal ein paar Tage die Medikamente weglassen. So richtig bewusst wurde es mir wieder vor kurzem, ein paar Monate im Ausland leben, bedeutet für die Person auch einen Koffer mit Medikamenten einpacken. Und wie es Angehörigen geht, mit ein paar Tausend Kilometer Entfernung, man denkt sehr oft an die Person, man hat Sorgen und ist gleichzeitig Stolz auf den Mut der Person. Für Außenstehende ist so manches nicht begreiflich weder ums zu urteilen, beurteilen noch zu verstehen oder vorzustellen

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plolin
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Wie bitte?

JEDE Tat kann verhindert werden!

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lisak3
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Plolin

Na bitte, wenns so gscheit sind, dann bringens Ihre Ideen an die zuständige Stelle! Dann werden wir wohl zu einer besseren Welt werden!

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Gotti1958
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Pl0nin

Bitte Beispiele nennen.

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plolin
9
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Gotti

dieser Typ war in der Psychiatrie. Warum wohl?
So einen kann man doch nicht mehr unter die Leute lassen. Meiner Meinung nach.

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voit60
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Soll jeder gescheiterter Selbstmörder

Für immer weggesperrt werden? Seltener Schwachsinn

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plolin
4
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Voit

Wer redet denn von Selbstmördern?
Ich glaube kaum, dass besagter Mörder wegen versuchtem Suizid in der Psychiatrie war.

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lisak3
3
9
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Plolin

Ich verstehe Ihren Ansatz voll und ganz! Es ist furchtbar was passiert ist und ich möchte nicht wissen wie viele ‚Irre‘ täglich an uns vorbei spazieren, die genauso reagieren können. Diese Menschen sind halt schwer krank und ich glaub, den Spezialeinrichtungen sind da auch die Hände gebunden! Wenn da ständig die Patientenanwaltschaft hinten dran is, weil Freiheit das höchste Gut ist (eh irgendwie verständlich), dann wird’s eben schwierig. Aber da gehört halt vermutlich das System von Grund auf verändert.

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Ichweissetwas
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Schon der zwei Kinder wegen,

gehören die Klinik samt Leiter verklagt....!

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SoundofThunder
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Ihr Posting trifft den Punkt.

Der Delinquent hätte niemals entlassen werden ,bzw. unbeaufsichtigt herumlaufen dürfen.

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Gotti1958
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Sound und Ichweiss

Seid ihr Fachleute? Definitiv wisst ihr NICHTS.

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glashaus
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@hj und voith

ihre Anschauungen erklären sie mal den Hinterbliebenen. Natürlich muss die Frage erlaubt sein. Schon darum um vielleicht einen Lösungsansatz zu finden um derartige Geschehnisse in Zukunft vielleicht doch verhindern zu können.

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Gotti1958
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Glashaus

Wie stellst du dir das vor? Sicherungshaft für 9 Millionen Menschen? Denn theoretisch kann Jede und Jeder zum Mörder werden.

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glashaus
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@gotti

bei derartiger Vorbelastung ist es vielleicht notwendig einmal öfter hinzuschauen und zu hinterfragen.

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voit60
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Was soll das?

mich nerven so "schlaue" im Nachhinein. Es ist so u d so eine furchtbare Tragödie, da braucht man nicht nach Schuld zu fragen, oder hätte man den Selbstmordkanditaten auf ewig ohne Verdacht weg sperren sollen?

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glashaus
1
6
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nerven?

@voith, das hat nichts mit schlau zu tun. vielleicht gab es ja Verdachtsmomente und eine "Wegsperrung" wäre gerechtfertigt gewesen. Genau das ist mit der Frage gemeint und dies muss wohl erlaubt sein.

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homerjsimpson
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54
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Muss man jetzt einen Schuldigen suchen oder wie?

Theoretisch kann man (nachher gesehen) alles verhindern, aber die die nachher schlau reden, sind meistens vorher genauso ahnungslos oder noch mehr.

Fakt ist: Wenn jemand plötzlich einen psychotischen Schub hat (und danach schauts da aus), ist das praktisch nicht vorhersehbar. Genauso nicht, wenn jemand einen Herzinfarkt beim Autofahren hat und 10 Leute niedermäht.

Alles kann man nicht wissen und folglich auch nicht verhindern.

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Brit Gita
2
6
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nicht zu vergleichen

Der hatte ja ein Messer schon eingsteckt..ist nicht zufällig im gerade eingefallen ....Herzinfarkt kommt ohne Vorwarnung aber auch nicht immer...

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