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An steirischen VolksschulenBildungsdirektion ergreift Notmaßnahmen gegen Lehrermangel

Akuter Engpass hält Bildungsdirektion auf Trab: Studenten sollen unterrichten, pensionsreife Lehrer länger im Job bleiben.

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Nun sollen vermehrt Studierende schon vorzeitig neben der Ausbildung unterrichten.
Nun sollen vermehrt Studierende schon vorzeitig neben der Ausbildung unterrichten. © Juergen Fuchs
 

Dieser Engpass kündigt sich schon länger an, scheint sich aber nun deutlich zu verschärfen. Die Pensionswelle der Babyboomer-Generation und die verlängerte Ausbildung angehender Pädagoginnen und Pädagogen sorgen dafür, dass es einen massiven Mangel an Volksschullehrer-Nachwuchs gibt.

Kommentare (4)

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Aleksandar
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"Pensionsreif"

(1) Wenn ich z. B. behaupte, Bernd Hecke sei "pensionsreif", bedeutet dies nicht, dass er bereits 65 Jahre alt sei und somit Anspruch auf seine Pension habe, sondern schlicht, dass er den Anforderungen, die an ihn gestellt werden, nicht mehr gewachsen sei, und somit "reif für die Pension" sei. Somit könnten manche diese Formulierung als kränkend empfinden.
(2) Es war bereits vor 40 (!) Jahren absehbar, dass es in den Jahren jetzt zu einem eklatanten Lehrer/innenmangel kommen werde. Man hatte jedoch - schlau, wie man in Österreich eben ist - nichts eiliger zu tun, als rechtzeitig die - Ausbildung für Volksschullehrkräfte drastisch zu verlängern. (Anmerken darf ich, dass die Qualität der Ausbildung nicht besser wurde.)
(3) Positiv ist, dass sich Studierende, die bereit sind, zu unterrichten, die "Induktionsphase" ersparen.
(4) Studierende im Masterstudium möchten verständlicherweise ohne zusätzliche Belastung, ihre Ausbildung rasch absolvieren, was neben der anspruchsvollen Arbeit in Volksschulen nicht möglich ist. Die Arbeit mit den Kindern darf darunter nicht leiden. Außerdem ist die Gehaltskürzung um 15% nicht einzusehen. Sie machen die gleiche Arbeit!
Doch sei's, wie es sei. Die Kinder dürfen nicht unter dem Chaos leiden!

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Ifrogmi
4
11
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zu punkt (4) ...

... sollte man noch ergänzen, dass der einstieg in das lehrerdasein ein sehr aufwändiger ist. es braucht mehrere jahre bis etwas routine eingekehrt ist, ständig ändert sich etwas im bürokratischen bereich, es wird noch aufwändiger und einen flohhaufen über mehrere stunden so zusammenzuhalten, dass noch sinnvoll gelernt werden kann, das laugt jeden aus.
wer behauptet als neueinsteiger nebenher noch ein masterstudium abschliessen zu können, der ist entweder nicht voll in der schule angekommen oder er ist ausgebrannt noch bevor er richtig begonnen hat.

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Aleksandar
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Richtig!

Genau das ist ein wesentlicher Punkt: Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Lehrer/in gute Arbeit in der Schule leisten kann, wenn man nebenher ein Masterstudium abschließen will.

Und was den bürokratischen Bereich angeht: Laufende Neuerungen (Dauertesterei, schriftliche Notenerklärungen usw.), die von oben nach Lust und Laune angeordnet werden, behindern effiziente Arbeit in der Schule sowieso schon zur Genüge.

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Elli123
5
8
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Volksschullehrerausbildung

von 3 auf 5 Jahre erhöht und die Bezahlung ist nicht üppig.

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