Er spielte Ego-Shooter im Netz und fiel auf Social Media mit seiner Bewunderung für das „Columbine“-Schulmassaker in den USA auf: Der 21-Jährige, der mit seiner tödlichen Schießerei am Borg Dreierschützengasse zehn Menschen und dann sich selbst das Leben genommen hat. Die Tragödie von Graz hat die Debatte über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche angeheizt. Die blau-schwarze Landeskoalition lehnt ein Verbot ab: Sie verweist auf das Handyverbot an Schulen und will wegen der problematischen Smartphone-Nutzung von Jugendlichen die Eltern „schulen“ und in die Pflicht nehmen.