Gleich drei Verkehrstote hatte die Steiermark in der letzten Maiwoche zu beklagen, allein am Wochenende verstarben zwei Personen auf steirischen Straßen infolge von Unfällen. In Wald am Schoberpass war ein Kleinbus auf der A9 in einem Tunnel in die Betonleitwand einer Pannenbucht gekracht, der Beifahrer des Lenkers erlitt dabei tödliche Verletzungen. In Leibnitz prallte unterdessen ein 56-jähriger Motorradlenker frontal gegen einen abbiegenden Pkw. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Auch der dritte steirische Verkehrstote der vergangenen Woche war ein Motorradlenker, in Voitsberg kollidierte ein 64-Jähriger mit einem Lkw. Der Sohn des Lenkers hatte den Unfall mit ansehen müssen, auch er war mit dem Motorrad unterwegs gewesen. Die sofort eingeleiteten Hilfemaßnahmen des Roten Kreuzes blieben erfolglos, der Mann verstarb ebenfalls noch an der Unfallstelle.

2025: Schon 18 Verkehrstote in der Steiermark

Insgesamt verstarben in der Steiermark im Jahr 2025 bislang 18 Personen bei Unfällen im Straßenverkehr, informierte das Innenministerium mit einer aktuellen Verkehrsstatistik. Etwas mehr waren es im selben Zeitraum zwischen 1. Jänner und 1. Juni in den vorherigen Jahren 2024 (23) und 2023 (20). Österreichweit ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2024 allerdings angestiegen. Starben im vergangenen Jahr zwischen Jänner und Juni 110 Personen auf Österreichs Straßen, waren es 2025 bislang 126. Die Steiermark liegt in der traurigen Statistik hinter Niederösterreich und Oberösterreich auf Platz drei.

Als Hauptursache nennt das Innenministerium in den meisten Fällen Unachtsamkeit, Ablenkung und Übermüdung. Neben den drei steirischen Verkehrstoten kam es auch in Nieder- und Oberösterreich jeweils zu zwei tödlichen Unfällen, insgesamt kamen also allein in den vergangenen sieben Tagen sieben Verkehrstote hinzu.