„Bundespolizei österreich - Brigade zum Schutz von Minderjährigen - Rechtsverfahren“ steht in dicken Buchstaben auf Schreiben der „Polizei“, die in die Mail-Postfächern von Österreicherinnen und Österreichern landen. Die Mails enthalten Ladungen zu Gerichtsterminen mit dem Vorwurf, dass die Betroffenen kinderpornografisches Material im Internet konsumiert hätten und man ihnen auf die Schliche gekommen wäre. Auch Begriffe wie Cyberpornografie, Vergewaltigung und Belästigung fallen in den Schreiben, die mit den Logos der Polizei, des Justizministeriums und Europol versehen sind – inklusive einer „Unterschrift“ des Leiters des Bundeskriminalamts, Andreas Holzer.
Schreiben der „Bundespolizei“
Betrüger drohen Opfern in Fake-Mails mit Verhaftung
Mit Ladungen zu Gerichtsterminen und Vorwürfen der Kinderpornografie per Mail versuchen Betrüger, ihren Opfern persönliche Daten zu entlocken. Die Polizei gibt Tipps zur Prävention.
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