Das nennt man schlechtes Timing. Gerade erst hat sich Barbara Eibinger-Miedl einen vertieften Überblick über die Misere im Landesbudget verschafft, um die Sanierung als Zuchtmeisterin der Landesregierung einzuläuten, schon beendet sie ihre Tätigkeit. Sie wechselt nach Wien, um im rot besetzten Finanzministerium als schwarze Staatssekretärin ein waches Auge auf die dortige Budgetpolitik zu werfen. Der Finanzhaushalt ist auch auf Bundesebene ein Sanierungsfall. Für Eibinger-Miedl ist es jedenfalls ein Karrieresprung in einer ihrer schon langen Polit-Laufbahn, den sie am Freitag „als große Ehre“ bezeichnet hat.
Die Zeit drängt
Steirisches ÖVP-Team im Umbau: Wer folgt auf Eibinger-Miedl?
Analyse.
Nach außen die Mauer, im Hintergrund diskrete Gespräche. ÖVP-Chefin Khom muss nach Eibinger-Miedls Aufstieg ihr Team eilig umbauen.
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