Mit dem November legt sich der Nebel über die Steiermark und die Perchten und Krampusse kriechen aus der Dunkelheit hervor, um den Menschen bei zahlreichen Umzügen das Fürchten zu lehren. Inzwischen ist die Organisation allerdings mit großem Aufwand verbunden. Aufgrund vergangener Vorfälle sind die steirischen Krampus- und Perchtengruppen vorsichtig geworden. „Wenn etwas passiert, müssen wir als Verein gerade stehen“, sagt Stefan Laros von den Liebocher „Stoa Riegl Gfrasta“. Zehn bis zwölf Gruppen haben sich für ihren Lauf am 1. Dezember angemeldet. Der Verein trifft Vorkehrungen: Keine Pyrotechnik und Alkoholkontrollen bei Krampussen. „Damit wir als Veranstalter auf der sicheren Seite sind.“ Was ihn ärgert: „Wir haben ohnehin eingeschränkte Sicht und wenn Besucher dann schon zehn Glühwein intus haben und sich danebenbenehmen, sind trotzdem wir schuld.“
Alkoholkontrollen und Drohnen
Vereine setzen bei Krampusläufen schärfere Sicherheitsmaßnahmen
In der Steiermark sind wieder düstere Gestalten unterwegs. Krampus- und Perchtenvereine sind durch Vorfälle in der Vergangenheit aber vorsichtig geworden – die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch.
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