WhatsApp, E-Mails, Anrufe – inzwischen lassen Betrüger kein Medium ungenutzt, um Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Erst Mitte April wurde ein Mann Opfer einer Betrugsmasche, der Schaden beläuft sich auf knapp 2500 Euro. Per SMS hatte er eine Nachricht seiner vermeintlichen Tochter erhalten, die ihm erzählte, dass ihr Handy kaputtgegangen sei und sie eine neue Nummer habe. „Mehrere Schreiben gingen hin und her, bis mich meine ‚Tochter‘ bat, für sie eine Überweisung durchzuführen“, erzählt der Betroffene der Kleinen Zeitung. „In meiner Naivität wollte ich ihr die Bitte nicht abschlagen, deswegen habe ich ihr dann 2435 Euro auf ein Konto überwiesen.“ Hinzu sei gekommen, dass der Empfänger, an den der Kärntner das Geld überwies, ihn an den Arbeitsplatz seiner Tochter erinnerte: „Sie ist Lehrerin und gibt dazu noch nebenbei Kurse, den Empfänger ‚WIK‘ habe ich mit der Wirtschaftskammer assoziiert.“
Per Mail, WhatsApp und Anruf
Online-Betrugsmaschen lassen sich immer schwerer erkennen
Via WhatsApp gelang es Betrügern erst Mitte April, einem Kärntner 2500 Euro aus der Tasche zu ziehen. Die Maschen der Verbrecher werden allerdings immer gefinkelter.
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