Holzer verwies auf einen neuen Höchststand von 34.069 angezeigten Fällen und ein Plus von 23,3 Prozent im Vergleich zu 2022 beim Deliktsfeld Betrug. Darunter summiert die Polizei unter anderem betrügerische Anrufe oder Investitionsangebote, falsche Gewinnversprechen sowie Love Scams, Phishing-Attacken und betrügerische Aktivitäten im Onlinehandel. Neben einzelnen Tätern hätten vor allem organisierte Tätergruppen das vergangene Jahr dominiert, hieß es. Ein problematisches Phänomen seien zudem weiterhin Trickbetrugsdelikte nach dem Motto "falsche Polizisten". Allein im Jahr 2023 sei dadurch in Summe ein Schaden von 20 Millionen Euro angerichtet worden, erklärte der leitende Beamte.