„Träume ändern & Ziele entwickeln sich - meine haben sich davon entfernt, Rennen gewinnen zu wollen und alles zu geben, um ganz oben zu stehen.“ In einem Satz brachte Daniela Ulbing alles auf den Punkt: Die Kärntnerin, 2017 mit nur 19 Jahren Weltmeisterin im Parallel-Slalom und in Peking auch Olympiamedaillengewinnerin, beendet ihre Karriere. Die 27-Jährige, die sich in der abgelaufenen Saison schon eine „Auszeit“ genommen hatte, fand einfach die Lust am Spitzensport nicht mehr. „Ich habe auch nach meiner Auszeit keine leistungsbezogenen Ziele mehr definieren können, und darunter hat natürlich die Motivation gelitten. Es fehlen einfach ein paar Prozent, um in der Vorbereitung alles zu geben, damit ich im Winter wieder um Siege und Podestplätze mitfahren kann. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um neue Prioritäten zu setzen“, sagte Ulbing in einer Aussendung des österreichischen Skiverbandes.