Neuigkeiten sind im drohenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran zu vermelden: US-Präsident Donald Trump hat sich unzufrieden über die bisherigen Gespräche mit dem Iran über dessen Atomprogramm geäußert. „Ich bin nicht glücklich darüber, wie sie sich verhalten“, sagte Trump. „Sie sollten ein Abkommen abschließen, das wäre klug von ihnen.“
Am Montag reist US-Außenminister Marco Rubio nach Israel, um vor Ort über die Konfliktlage mit Teheran zu sprechen. Außerdem sind Anfang der Woche Atomgespräche in Wien geplant, zudem will der Oman vermitteln.
Trump stellt Ultimatum
Die Bild berichtet unterdessen, dass die USA dem Iran ein Ultimatum gestellt haben sollen. Bis Anfang März soll Teheran einem Atomabkommen zustimmen – „andernfalls passieren schlechte Dinge“, warnte US-Präsident Trump. Kurz bevor diese Frist abläuft, sagt der Außenminister des Vermittlers Oman, Teheran sei zu einem Deal bereit.
Nach seiner Darstellung habe der Iran zugesichert, dass das Land niemals über nukleares Material zur Herstellung einer Atombombe verfügen wird. Der Verzicht auf die Lagerung von angereichertem Uran stelle einen Durchbruch dar. Das bestätigte Omans Außenminister Badr Albusaidi (65) am Freitag im Interview mit dem US-Sender CBS.
Sollte es ein Abkommen geben, würde sich das Mullah-Regime verpflichten, keinerlei atombombenfähiges Nuklearmaterial anzuhäufen. In diesem Falle würde der Iran nach seiner Darstellung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vollen Zugang zu seinen Atomanlagen gewähren. Im Interview mit CBS sagte Albusaidi zudem, dass er zuversichtlich sei, „dass auch US-Inspektoren irgendwann Zugang erhalten werden.“
Angesprochen auf Irans Raketenprogramm meinte Albusaidi: „Ich glaube, dass der Iran offen ist, über alles zu diskutieren.“ Der Iran hatte bisher deutlich gemacht, dass eine Begrenzung des Raketenprogramms nicht verhandelbar sei. Albusaidi hofft auf eine baldige Einigung.